Die Polizei Mettmann hat einen Schwerpunkteinsatz zur Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer durchgeführt.
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, führte die Kreispolizeibehörde Mettmann einen gezielten Einsatz zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Fußgängern sowie Radfahrern in den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein durch.
Der Einsatz fand zwischen 7 und 13:30 Uhr im Rahmen des Projekts „Projekt Korrekt“ statt. Dabei wurden zahlreiche präventive Gespräche mit Verkehrsteilnehmenden geführt. In insgesamt 210 Fällen mussten Verstöße geahndet werden, wobei 64 Maßnahmen gegen Fußgänger und Radfahrende und 55 gegen Kraftfahrzeugführer ergriffen wurden. Zudem wurden 91 Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
In Ratingen wurden 45 Verstöße von Fußgängern und Radfahrern registriert, während in Hilden 14 Verstöße festgestellt wurden, darunter das Missachten von roten Ampeln. In Langenfeld und Monheim am Rhein verzeichnete die Polizei fünf Fuß- und Radverstöße und 13 Ordnungswidrigkeiten bei Kraftfahrzeugführern, überwiegend wegen Ablenkung am Steuer. Besonders auffällig war eine Geschwindigkeitsmessung, bei der 91 Fahrzeuge in Monheim innerorts zu schnell fuhren.
Das Projekt „Projekt Korrekt“ wurde im Jahr 2012 initiiert, um Verkehrsunfälle mit den als besonders verletzlich geltenden Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren. Es fokussiert sich auf die Aufklärung der Verkehrsteilnehmenden über die Gefahren im Straßenverkehr und das Verhalten im Umgang mit Verkehrsregeln.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!