Die Polizei Bielefeld präsentiert die Jahresbilanz zur Politisch Motivierten Kriminalität 2025, die eine deutliche Zunahme in Ostwestfalen-Lippe zeigt.
Die Polizei Bielefeld hat die Jahresbilanz zur Politisch Motivierten Kriminalität (PMK) für das Jahr 2025 vorgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die registrierten Straftaten von 1163 auf 1341, was einem Anstieg von 16 Prozent entspricht. Die meisten Straftaten wurden im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen an Wahlplakaten während des Wahljahres 2025 verzeichnet.
Die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Kontext sank jedoch auf 17, was einem Rückgang von 22,7 Prozent entspricht. Die Gewaltdelikte gestalteten sich vorwiegend als linksmotiviert, während die Fallzahlen im Phänomenbereich „Rechts“ mit 611 Straftaten einen leichten Rückgang zeigten.
Im Bereich antisemitisch motivierter Taten wurden 58 Straftaten registriert, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Diese Vorfälle geschahen häufig im virtuellen Raum, darunter Volksverhetzungen und Bedrohungen. Die Aufklärungsquote für Gewaltdelikte konnte leicht auf 70,6 Prozent erhöht werden, während die Quote für politische Straftaten insgesamt auf 29,5 Prozent fiel.
Die Polizei Bielefeld betont die Wichtigkeit von Präventionsmaßnahmen und der Verfolgung von politisch motivierten Straftaten, um die demokratischen Werte zu schützen.
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