Die Kirmesgesellschaft Helpenstein öffnet sich: Frauen dürfen künftig mitmachen und sogar beim Hahneköppen ran. Ein starkes Zeichen für Wandel in der Tradition.
Traditionell, bodenständig und jetzt auch ein ganzes Stück moderner: Die Kirmesgesellschaft Helpenstein schreibt gerade ein kleines Stück Lokalgeschichte. Denn die Gesellschaft öffnet sich und nimmt künftig auch Frauen auf – und die dürfen sogar beim Hahneköppen ran.1 Für alle, die das noch nicht kennen: Hahneköppen ist ein klassischer Kirmesbrauch, der bisher fest in Männerhand war. Das ändert sich jetzt!
Kirmesgesellschaften sind in vielen NRW-Dörfern ein echtes Herzstück des Gemeinschaftslebens. Sie organisieren die Kirmes, pflegen alte Bräuche und halten Traditionen am Leben – von Generation zu Generation. Helpenstein macht dabei keine Ausnahme. Doch während viele solcher Vereine noch streng nach althergebrachten Regeln funktionieren, wagt die Kirmesgesellschaft Helpenstein jetzt den Schritt nach vorne und öffnet ihre Reihen für Frauen.1
Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht. Für viele Mitglieder und die Dorfgemeinschaft ist das eine echte Zeitenwende – und gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass Tradition und Moderne kein Widerspruch sein müssen.
Wer jetzt neugierig geworden ist: Beim Hahneköppen handelt es sich um einen traditionsreichen Wettkampf, der fester Bestandteil vieler Kirmesfeste im Rheinland ist. Dass Frauen nun ebenfalls die Chance bekommen, daran teilzunehmen, ist ein deutliches Signal der Öffnung – und dürfte für ordentlich Gesprächsstoff auf dem nächsten Fest sorgen.1
Was die Kirmesgesellschaft Helpenstein hier macht, zeigt: Echte Tradition stirbt nicht, wenn sie sich öffnet – sie wird lebendiger. Wenn mehr Menschen mitmachen dürfen, wächst auch die Gemeinschaft. Und genau das ist doch der Sinn einer Kirmes, oder? Zusammenkommen, feiern, Spaß haben – und das am besten gemeinsam, egal ob Mann oder Frau.
Bleibt abzuwarten, wie sich die Neuerung auf das nächste Kirmesgeschehen in Helpenstein auswirkt. Eines ist aber sicher: Der erste Schritt ist gemacht, und der verdient Respekt.1
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