Am Sonntag fand die Auftaktveranstaltung des Netzwerks Kradfahrer im Oberbergischen Kreis statt, um Unfälle zu reduzieren.
Am Sonntag, dem 19. April, wurde im Oberbergischen Kreis die Auftaktveranstaltung des „Netzwerks Kradfahrer“ ins Leben gerufen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit von Motorradfahrern zu erhöhen und die Anzahl schwerer Unfälle in der Region zu reduzieren.
Im vergangenen Jahr verloren bei schweren Unfällen zwei Kradfahrer ihr Leben, während 35 weitere schwer verletzt wurden. Um dem entgegenzuwirken, ist die Polizei regelmäßig zu Verkehrsüberwachungen unterwegs. Bei Kontrollen am Sonntag wurden insgesamt 121 Motorräder überprüft. In 10 Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten aufgrund technischer Mängel festgestellt. Zudem wurden 17 Geschwindigkeitsverstöße registriert, wovon 13 mit einem Verwarngeld geahndet wurden.
Ein Motorradfahrer überschritt die erlaubte Geschwindigkeit in Lindlar-Steinenbrück erheblich und fuhr 103 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Auch die Autofahrer wurden nicht aus dem Blick gelassen: Es wurden 132 Geschwindigkeitsverstöße erfasst, mit entsprechenden Maßnahmen.
Die Veranstaltung fand in einer freundlichen Atmosphäre statt, in der die Polizei auch den direkten Dialog mit den Motorradfahrenden suchte. Die oberbergische Polizei plant, durch verstärkte Präsenz weiterhin die Zahl von Kradunfällen zu senken.
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