Ein Brand auf einem Campingplatz führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr.
Am frühen Sonntagabend wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zu einem Brandeinsatz auf einem Campingplatz an der Straße Am Entenfang alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf 112 den Brand einer Wohneinheit sowie eines angrenzenden Gartengrundstücks.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Eine Wohneinheit stand bereits in Vollbrand, und die Flammen hatten auf einen Gartenbereich übergegriffen. Die Feuerwehr leitete umgehend eine Brandbekämpfung im Innen- und Außenbereich ein. Um angrenzende Gebäude vor der starken Wärmestrahlung zu schützen, wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.
Die Bekämpfung von Glutnestern im isolierten Dachbereich gestaltete sich als schwierig, weshalb das spezialisierte Cobra-Löschsystem der Feuerwehr Ratingen zur Unterstützung angefordert wurde. Mit diesem Hochdruck-Schneid-Löschsystem konnte die Dachhaut durchdrungen werden, um verdeckte Brandherde gezielt abzulöschen.
Insgesamt wurden 15 Personen, die zum Teil eigene Löschversuche unternommen hatten, vom Rettungsdienst vor Ort gesichtet. Zunächst bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, doch nach medizinischer Begutachtung konnte Entwarnung gegeben werden.
Die betroffene Wohneinheit ist aufgrund des Brandereignisses unbewohnbar, und die Bewohner konnten privat untergebracht werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren etwa 3,5 Stunden im Einsatz, während die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt war. Rund 65 Einsatzkräfte von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Cobra-Löschsystem waren vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.
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