In Bielefeld wurde eine Seniorin Opfer eines Betrugs durch einen Schockanruf. Wertgegenstände wurden übergeben.
In Bielefeld wurde am Montag, den 20. April 2026, eine Seniorin Ziel eines Betrugs durch einen Schockanruf. Die Frau erhielt einen Anruf von einer Person, die vorgab, ihre Tochter zu sein. Diese berichtete von einem schweren Unfall, bei dem sie in Schwierigkeiten geraten sei und eine Kaution in Höhe von 100.000 Euro zahlen müsse, um nicht in Untersuchungshaft zu kommen.
Im Verlauf des Gesprächs übernahm ein angeblicher Anwalt das Telefon und erklärte die Situation weiter dramatisch. Nach einem weiteren Anruf gab sich eine weitere Person als Staatsanwältin aus und forderte die Seniorin auf, keinen Kontakt zu Dritten aufzunehmen. Unter Druck setzte die Bielefelderin schließlich ihre Silbermünzen in einem Wert von mehreren hundert Euro in einem Trolli für die Übergabe an den Abholer ein. Dieser verließ nach der Übergabe umgehend die Wohnung.
Der Abholer wird als etwa 1,80 Meter groß und zwischen 50 und 60 Jahre alt beschrieben. Er hatte eine hagere Figur und trug einen braunen Mantel. Polizei und Staatsanwaltschaft fordern ein erhöhtes Bewusstsein für solche Betrugsversuche.
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