Die Polizei in Monheim am Rhein ermittelt nach einem Vorfall mit Giftködern, bei dem ein einjähriges Kind betroffen war.
In Monheim am Rhein ermittelt die Polizei gegen Unbekannt, nachdem ein einjähriges Kleinkind am 21. April 2026 Giftköder gegessen haben soll. Die Mutter des Kindes hatte sich mit ihrer Tochter am Ingeborg-Friebe-Platz vor dem Einkaufszentrum aufgehalten, als das Kind rosafarbene Pellets auf dem Boden fand und in den Mund steckte. Verdachtsmomente deuteten darauf hin, dass es sich um Giftköder gegen Nagetiere handeln könnte. Daraufhin wurde ein Rettungswagen alarmiert, und das Mädchen wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wo keine Lebensgefahr bestand.
Zwei Tage nach dem Vorfall erhielt die Polizei durch einen Beitrag in den Sozialen Medien Kenntnis von dem Vorfall und leitete ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts einer gefährlichen Körperverletzung ein. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei den gefundenen Pellets tatsächlich um Rattengift handeln könnte. Noch sind keine Hinweise auf die Person(en) bekannt, die die Köder ausgelegt haben könnten.
Das Kind konnte das Krankenhaus am 23. April 2026 wieder verlassen. Die Polizei fragt nun die Bevölkerung: Wer hat in den letzten Tagen im Bereich der Sitzbänke vor dem Einkaufszentrum beobachtete, dass dort verdächtige Personen agiert haben oder hat weitere Informationen zu den ausgelegten Pellets? Hinweise können direkt an die Polizei Mettmann über https://mettmann.polizei.nrw oder telefonisch unter 02173 9594-6350 gegeben werden.
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