Eine Frau aus Hagen hat sich nach wiederholten Übergriffen durch ihren Mann an die Polizei gewandt.
Eine Hagenerin hat sich am Dienstag (29.04.) an die Polizei gewandt und geschildert, dass sie mehrfach Opfer von häuslicher Gewalt durch ihren Ehemann war. Der 47-Jährige soll sie in der Vergangenheit körperlich misshandelt und mit Drohungen eingeschüchtert haben. Nach zahlreichen Versuchen, mit ihm auszukommen, sah die Frau keinen Ausweg mehr und bat die Polizei um Hilfe.
Die Beamten konnten den Mann zunächst nicht auffinden und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Zudem erhielt er ein 14-tägiges Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung. Die Polizei Hagen ermutigt ausdrücklich alle Opfer von häuslicher Gewalt, sich an die Polizei oder Hilfsorganisationen zu wenden.
Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit, was sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum gilt. Häusliche Gewalt kann viele Gesichter haben und betrifft Menschen aus allen sozialen Schichten.
Die Polizei ist in solchen Fällen sowohl repressiv als auch präventiv tätig und pflegt enge Kontakte zu Beratungsstellen und Hilfsorganisationen. Bei akuter Gefahr sollte die Notrufnummer 110 gewählt werden.
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