Polizei Düsseldorf stellt zahlreiche gestohlene Fahrräder sicher und ermittelt zwei Tatverdächtige.
Am Sonntagabend, dem 26. April 2026, erhielt die Polizei Düsseldorf einen Notruf von einem Mann, dessen Fahrrad gestohlen worden war. Dank eines GPS-Trackers konnte er das Fahrrad an einer Wohnadresse in Lierenfeld orten. Die Polizeiwache Wersten entsandte Einsatzkräfte zur angegebenen Adresse am Kempgensweg.
Im Hinterhof des Gebäudes entdeckten die Beamten eine Vielzahl an Fahrrädern, einige davon durch Schlösser gesichert. Eine erste Überprüfung ergab, dass mehrere dieser Fahrräder als gestohlen gemeldet waren. Das konkret gesuchte Fahrrad des Anrufers befand sich jedoch nicht unter den Gefundenen. Während das GPS-Signal im Haus verortet werden konnte, aktivierte der Geschädigte den Alarm des Trackers, woraufhin der Signalton aus einer Erdgeschosswohnung zu hören war.
Trotz mehrfacher Versuche, durch Klingen und Klopfen Kontakt zu den sich in der Wohnung befindenden Personen aufzunehmen, erhielt die Polizei keine Antwort. Daher beantragten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss, um Zugriff auf die Wohnung zu erlangen.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten im gesamten Wohnungsbereich insgesamt zehn Fahrräder sowie Fahrradzubehör. Darunter befand sich auch das Fahrrad des Geschädigten, bei dem offenbar versucht wurde, den GPS-Tracker zu tarnen. Zusätzlich war der Wasserhahn aufgedreht, möglicherweise um das Alarmgeräusch des Trackers zu übertönen. In der Wohnung wurden zwei Tatverdächtige angetroffen, ein 52-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau, die wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls angezeigt wurden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
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