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Polizei schießt auf bewaffneten 26-Jährigen in Kaarst
1. Mai 2026

Polizei Kaarst: Schüsse auf bewaffneten Mann nach Messerbedrohung. Hintergründe und Ermittlungen.

In Kaarst bei Düsseldorf hat die Polizei am 29. April 2026 auf einen 26-jährigen Mann geschossen, der mutmaßlich mit einem Messer bewaffnet war. Der Einsatz endete mit mehreren Schüssen in die Beine des Mannes. Videoaufnahmen des Vorfalls werden nun ausgewertet.

Worum es geht

Angehörige hatten am Morgen des 29. April die Polizei alarmiert. Sie schilderten, ein psychisch auffälliger und aggressiver Familienangehöriger würde Drohungen äußern und sich selbst verletzen. Beim Eintreffen der Polizei hatte der Mann die Wohnung bereits verlassen und soll ein Messer bei sich getragen haben, wie ntv.de berichtet.

Die wichtigsten Fakten

Beamte stellten den 26-Jährigen zwei Straßen weiter. Laut Polizeisprecher fielen dort mehrere Schüsse, die den Mann an den Beinen trafen. Zuvor seien offenbar auch Warnschüsse abgegeben worden. Zusätzlich kam Reizgas zum Einsatz. Die Polizisten leisteten vor Ort Erste Hilfe, ehe der Verletzte ins Krankenhaus gebracht wurde. Lebensgefahr bestand laut Polizeiangaben nicht.

Hintergrund

Der Einsatz erfolgte nach Hinweis auf akute Eigen- und Fremdgefährdung durch den Mann, der als mutmaßlich psychisch krank beschrieben wurde. Die Beamten mussten von einer Bedrohungslage ausgehen, da der Mann bewaffnet war und schon zuvor Drohungen ausgesprochen hatte.

Einordnung für NRW

Der Fall in Kaarst zeigt erneut, wie schwierig Einsätze mit psychisch auffälligen und bewaffneten Personen für Polizeibeamte sind. Der gezielte Schusswaffengebrauch ist immer eine Ausnahmesituation und wird durch interne Untersuchungen überprüft. Die Ermittlungen wurden zur Wahrung der Neutralität vom Polizeipräsidium Düsseldorf übernommen.

Ausblick

Der genaue Ablauf des Einsatzes wird anhand von Videoaufnahmen noch ausgewertet. Ergebnisse und mögliche Konsequenzen aus den Ermittlungen stehen noch aus. Der Vorfall wirft Fragen nach dem Umgang mit psychisch kranken und bewaffneten Personen im Polizei-Alltag auf.

Quellen

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