Verfolgungsfahrt von Dortmund nach Castrop-Rauxel endet für 36-Jährigen ohne Führerschein und Verdacht auf Drogenmissbrauch.
In der Nacht zu einem Samstag wurde ein 36-jähriger Mann nach einer waghalsigen Verfolgungsfahrt von Dortmund bis nach Castrop-Rauxel von der Polizei gestoppt. Die Auseinandersetzung begann, als Beamte der Wache Huckarde versuchten, das Auto des Mannes an der Rastenburger Straße anzuhalten. Stattdessen fuhr der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit weiter, missachtete mehrere rote Ampeln und kam im Bereich der Speicherstraße im Dortmunder Hafen sogar mit einem Streifenwagen zusammen. Glücklicherweise blieben alle Polizeibeamten unverletzt, das Fahrzeug wurde jedoch leicht beschädigt.
Die Flucht setzte sich über die A45 bis zur Anschlussstelle Castrop-Rauxel an der A42 fort, wo der Mann schließlich in einem Ackerfeld stecken blieb. Bei dem Versuch, zu Fuß zu fliehen, wurde er von Einsatzkräften der Autobahnpolizei festgenommen.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 36-Jährige, der ohne festen Wohnsitz ist, über keinen gültigen Führerschein verfügte. Zudem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Er wurde ins Polizeigewahrsam Dortmund gebracht und sein Fahrzeug wurde sichergestellt.
Dem Mann droht nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Verkehr. Eine Untersuchungshaft wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erlassen.
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