200 Familien in Hückeswagen drohte Strom- und Wassersperre – glückliche Wendung nach Zahlung.
Rund 200 Familien im Hochhauskomplex von Hückeswagen-Wiehagen mussten zittern: Für übernächste Woche hatte der Energieversorger BEW die Abschaltung von Strom und Wasser angekündigt. Nach großen Sorgen gibt es nun Entwarnung – eine erste Rechnung wurde bezahlt. (Radio Berg)
Die Bewohner hatten einen Brief vom Energieversorger erhalten, in dem darauf hingewiesen wurde, dass zum 19. Mai Strom und Wasser abgeschaltet werden müssten. Grund dafür waren offene Forderungen im knapp sechsstelligen Bereich, die der Eigentümer – ein Münchner Immobilienunternehmen – nicht beglichen hatte.
Die drohende Versorgungslücke entstand nicht durch Verschulden der Mieter. Nachdem Bürgermeister Mario Moritz und die BEW die Gespräche mit dem Eigentümer suchten, wurde am Ende eine Lösung erzielt: Eine erste noch offene Rechnung wurde beglichen. Außerdem sind laut Bürgermeister Mario Moritz weitere Zahlungen vereinbart worden, sodass die Gefahr einer Abschaltung derzeit gebannt ist.
Die Situation verdeutlicht, wie schnell Mietergemeinschaften in Konflikte zwischen Immobilienunternehmen und Energieversorgern geraten können. Werden Rechnungen nicht bezahlt, drohen einschneidende Folgen – auch für unverschuldete Mieterinnen und Mieter.
Solche Fälle sorgen besonders in größeren Wohnanlagen regelmäßig für Unsicherheit. Für Kommunen stellt dies eine Herausforderung dar, weil vor allem sozial Schwächere besonders von einer Versorgungskrise betroffen sind. Bürgermeister und Versorger betonen hier die Notwendigkeit schneller Kommunikation und frühzeitiger Klärung.
Für die betroffenen Familien in Hückeswagen ist der aktuelle Druck vorerst vom Tisch. Dennoch bleiben sie wachsam, dass es nicht erneut zu solchen Situationen kommt. Auch städtische Stellen und Versorger wollen weiter im engen Kontakt mit dem Eigentümer bleiben.
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