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Vorgetäuschte Unfallflucht in Bielefeld aufgedeckt
27. Mai 2026

Ein PKW-Fahrer meldete einen Schaden und gab an, Opfer einer Flucht zu sein. Ermittlungen entlarvten die Falschaussage.

Vorgetäuschte Unfallflucht in Bielefeld aufgedeckt

Ein PKW-Fahrer aus Bielefeld hat am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, gegen 04:40 Uhr, die Polizei gerufen und behauptet, Opfer einer Unfallflucht geworden zu sein. Er gab an, seinen Wagen in der Donauschwabenstraße geparkt zu haben und dort einen Schaden festgestellt zu haben.

Die Beamten untersuchten den PKW und fanden heraus, dass die Schäden am Fahrzeug nicht auf einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug hindeuteten. Die Kratzer schienen vielmehr von einer Kollision mit einer Mauer zu stammen. Nachdem die Polizisten daraufhin auf die Möglichkeit einer am Fahrzeug zurückgebliebenen Mauer hinwiesen, zog der Mann seine ursprüngliche Aussage zurück. Er gestand, dass er selbst gegen eine Mauer gefahren sei und danach versucht hatte, den Vorfall als Unfallflucht darzustellen.

Gegen den 45-jährigen Bielefelder wurde ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

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