Kriminalstatistik 2025: In Düsseldorf stiegen die Straftaten auf 80.538. Analyse, Fakten und Hintergrund zur Sicherheitslage.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 80.538 registrierte Straftaten. Das entspricht einem Anstieg von 4,70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Polizei stellt bei der Kriminalitätsbekämpfung neu gesetzte Schwerpunkte und Entwicklungen heraus. Ddorf-Aktuell
Die Aufklärungsquote der Polizei lag 2025 bei 47,65 Prozent. Rund ein Viertel aller Taten (19.232 Fälle) waren Straßenkriminalität – darunter Körperverletzung, Handtaschenraub, Diebstahl und Sachbeschädigung. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich wurde auf 15,14 Prozent gesteigert. Deutlich zugenommen haben Diebstähle aus und an Kraftfahrzeugen (4.902 Fälle).
Wohnungseinbruchdiebstähle bleiben ein Schwerpunkt: 1.541 Fälle wurden 2025 registriert. Die Aufklärungsquote kletterte von 7,1 auf fast 10 Prozent. 759 Einbruchsversuche scheiterten an mechanischen oder technischen Sicherheitssystemen. Die Polizei berät hierzu aktiv Haus- und Wohnungsbesitzer.
Bemerkenswert ist der Umgang mit gefährlichen Gegenständen: 2025 wurden 479 Fälle mit Messern erfasst. Die Hemmschwelle ist laut Polizei weiter gesunken, Tathandlungen werden teils brutaler. Zudem verlagern sich Delikte weiter ins Netz: 5.764 Fälle nutzten das Internet als Tatmittel – eine Herausforderung für Polizei und Ermittlungsarbeit. Kleinbetrugsfälle binden große Ressourcen, weshalb eine Bagatellgrenze diskutiert wird.
Lokal setzt die Polizei weiterhin auf intensive Kontrollen, auch in Waffenverbotszonen und bei Drogen. Im Jahr 2025 wurden 480 Delikte im Zusammenhang mit Cannabis und Kokain/Crack festgestellt. Die Polizei bewertet die allgemeine Sicherheitslage als weiterhin stabil, richtet aber ihren Fokus auf Straftaten, die Unsicherheiten bei den Bürgern auslösen – zum Beispiel Einbruch oder Raubtaten.
Für 2026 betont die Düsseldorfer Polizei den fortgesetzten Einsatz gegen Einbrüche und Waffenkriminalität – mit zivilen und uniformierten Kräften. Prävention und Aufklärung sollen flankierend wirken, um sowohl reale Kriminalitätszahlen als auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.
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