Eine 72-jährige Halveranerin wurde Opfer eines Telefonbetrugs durch vermeintliche Bankmitarbeiter.
In Halver ist eine 72-jährige Frau auf einen Telefonbetrug hereingefallen. Der Vorfall ereignete sich am Fronleichnams-Feiertag, als sich ein Unbekannter am Morgen telefonisch meldete. Er gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus und fragte die Seniorin, ob sie eine Überweisung in Höhe von 500 Euro getätigt habe. Als die Halveranerin dies verneinte, übergab der Anrufer angeblich das Gespräch an einen Techniker, der ihr helfen könne, das Geld zurückzuholen.
Der „Techniker“ forderte für diesen Vorgang ein Foto ihrer Bankkarte sowie die zugehörige PIN. Die Seniorin lieferte daraufhin die angeforderten Informationen. Erst im Nachhinein kamen ihr Zweifel, weshalb sie eine Verwandte beauftragte, die Hotline ihrer Bank anzurufen. Diese bestätigte, dass solche Anrufe nicht von der Bank stammen. Leider war es zu diesem Zeitpunkt bereits zu einer hohen Abhebung von ihrem Konto gekommen.
Die Polizei weist darauf hin, dass Banken am Telefon keine sensiblen Daten wie die PIN abfragen. Generell sollten solche Daten nie am Telefon oder im Internet preisgegeben werden. Bei Verdacht auf einen Betrugsfall wird geraten, umgehend die Bank zu informieren und das Konto sperren zu lassen, um größeren Schaden abzuwenden.
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