Die Polizei Euskirchen zieht positive Bilanz aus der strategischen Fahndung in der Innenstadt.
Im Innenstadtbereich von Euskirchen wurde über einen Zeitraum von sechs Wochen erneut eine Strategische Fahndung durchgeführt. Diese Maßnahme, die zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit dient, umfasste die Kontrolle von Personen und Fahrzeugen basierend auf tatsächlichen Anhaltspunkten zu möglichem kriminellem Verhalten. Dabei waren sowohl Kräfte der Kreispolizeibehörde Euskirchen als auch Beamtinnen und Beamte einer Einsatzhundertschaft im Einsatz.
Die aktuelle Auswertung zeigt eine positive Entwicklung: Während der Strategischen Fahndungen in den Jahren 2024 und 2025 rund 720 Personen und 405 Fahrzeuge kontrolliert wurden, lag die Zahl im Jahr 2026 bei 412 Personen und 158 Fahrzeugen. Diese rückläufigen Zahlen deuten nicht auf weniger Polizeipräsenz hin, sondern werden als Zeichen eines gestiegenen Kontrolldrucks im Innenstadtbereich interpretiert. Besonders intensive Kontrollen fanden auch im Rahmen von gemeinsamen Einsätzen mit dem Ordnungsamt und der Bundespolizei statt, um unzulässige Verhaltensweisen frühzeitig zu erkennen.
Die Maßnahmen führten zu einer signifikanten Steigerung der ausgesprochenen Platzverweise. Während 2024 und 2025 durchschnittlich 20 Platzverweise erteilt wurden, waren es 2026 insgesamt 87, wovon 62 auf Vorfälle vor einer Shisha-Bar zurückzuführen sind. Neben dem präventiven Charakter der Fahndung wurden auch rechtliche Schritte gegen mehrere Einzelpersonen eingeleitet, einschließlich Verstößen gegen das Waffengesetz sowie den Handel mit Betäubungsmitteln. Ein 50-jähriger Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag, wurde ebenfalls festgenommen.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen plant, die Sicherheitslage kontinuierlich zu beobachten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit in der Innenstadt zu gewährleisten.
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