Gewitter über Neukirchen-Vluyn führt zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr.
Am Abend des 26. Juni 2026 bildete sich über Neukirchen-Vluyn eine kräftige Gewitterzelle. Diese sorgte für heftige Böen, Hagel und Starkregen und hielt die Feuerwehr bis in die frühen Morgenstunden in Atem. Ab 22:03 Uhr gingen zahlreiche Notrufe ein, was den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr zur Auslösung des Vollalarms für das gesamte Stadtgebiet veranlasste. Alle vier Einheiten der Feuerwehr rückten aus und waren bis etwa 01:30 Uhr im Einsatz.
Insgesamt wurden 19 Einsatzstellen abgearbeitet. Die meisten Einsätze betrafen umgestürzte oder entwurzelte Bäume, die teilweise hohen Beseitigungsaufwand erforderten. An der Niederrheinallee versperrte ein großer Baum sowohl die Fahrbahn als auch den Gehweg, was den Einsatz von zwei Kettensägen erforderte. Auch in der Bruchstraße mussten mehrere Bäume und Äste entfernt werden, wobei sowohl Kettensägen als auch eine Drehleiter zum Einsatz kamen.
An einem Schulzentrum blockierte ein großer Baum die Tersteegenstraße, und in der Händelstraße fiel ein großer Baum auf geparkte PKW. Auch hier waren mehrere Kettensägen und die Drehleiter im Einsatz.
Am Morgen des 27. Juni 2026 gingen sechs weitere Einsätze ein, bei denen letzte Sturmschäden abgearbeitet wurden. Beispielsweise wurde an der Emil-Schweitzer-Straße ein loser Ast gemeldet, der in rund acht Metern Höhe herabzustürzen drohte. Dieser Ast wurde ebenfalls mit Unterstützung der Drehleiter entfernt.
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Hitze hat der Deutsche Wetterdienst bereits Vorabinformationen für den Abend und die Nacht herausgegeben. Die Feuerwehr rät der Bevölkerung zur Vorsicht: Es wird empfohlen, nach Möglichkeit in den Häusern zu bleiben und lose Gegenstände im Außenbereich zu sichern.
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