41-Jähriger ertrinkt im Angermunder See in Düsseldorf – Feuerwehr und Rettungskräfte können nicht mehr helfen.
Am Samstag, den 27. Juni 2026, ereignete sich am Angermunder See in Düsseldorf ein tragischer Badeunfall. Ein 41 Jahre alter Mann kam nach einem Badegang ums Leben, trotz großer Rettungsbemühungen.
Zeugen meldeten am frühen Abend, dass ein Mann im Angermunder Baggerloch untergegangen und nicht mehr aufgetaucht sei. Sie setzten sofort eine Rettungskette in Gang und versuchten zunächst selbst, ihn zu finden. Diese Hilfsaktion blieb allerdings erfolglos. Die Feuerwehr wurde alarmiert, es kamen neben mehreren Einheiten zwei Taucherstaffeln und ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
T-Online, Feuerwehr Düsseldorf
Die Einsatzkräfte mussten sich etwa 300 Meter durch dichtes Gebüsch zum südlichen Bereich des Baggersees vorkämpfen. Feuerwehrtaucher fanden den Mann kurze Zeit später unter Wasser und brachten ihn ans Ufer. Trotz sofort eingeleiteter, intensiver Reanimationsmaßnahmen konnte der 41-Jährige nicht mehr gerettet werden und verstarb noch an der Einsatzstelle.
RP Online
Am Angermunder See, einem beliebten Naherholungsgebiet in Düsseldorf, kam es bereits in der Vergangenheit zu Vorfällen im Zusammenhang mit Schwimmen im Baggerloch. Die Stadt weist darauf hin, dass das Schwimmen in dem Baggersee verboten ist.
RP Online
Das Unglück ist Teil einer Reihe von Badeunfällen, die aktuell in Nordrhein-Westfalen tragisch endeten. Die Feuerwehr betont die Bedeutung von Vorsichtsmaßnahmen an Gewässern, insbesondere bei verbotenen oder schwer zugänglichen Badestellen.
WDR
Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für betroffene Zeugen und Angehörige wurde ein Notfallseelsorger bereitgestellt. Die Stadt Düsseldorf appelliert weiterhin an die Bevölkerung, das Badeverbot am Baggerloch zu beachten, um weitere Unglücke zu verhindern.
Feuerwehr Düsseldorf
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