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E-Scooter in Köln: Große Auslese – wer bleibt, wer geht?
18. Juli 2026

Köln halbiert die Zahl der E-Scooter-Anbieter von sechs auf drei. Welche Unternehmen mitmachen und warum das Auswahlverfahren so wichtig ist, liest du hier.

Von 6 auf 3: Köln räumt beim E-Scooter-Chaos auf

Wer schon mal durch Köln gelaufen ist, kennt das Bild: E-Scooter, wo man auch hinschaut – auf Gehwegen, quer über Radwege, manchmal einfach irgendwo hingeworfen. Das soll sich jetzt ändern! Die Stadt Köln plant ein knallhartes Auswahlverfahren, das die Zahl der Anbieter von aktuell sechs auf drei halbieren soll. Und auch die Fahrzeuge selbst werden drastisch reduziert: Statt fast 19.300 E-Scooter sollen künftig nur noch 9.000 bis 10.000 durch die Stadt rollen.1

Wer macht mit – und wer nicht?

Die gute Nachricht: Die meisten Anbieter ziehen mit. Voi, Lime, Dott, Bolt und Ryde haben auf Anfrage der Kölnischen Rundschau angekündigt, sich dem Auswahlverfahren stellen zu wollen.1 Nur Ridemovi ließ die Anfrage bislang unbeantwortet – ob die dabei sind oder nicht, bleibt also offen.

Interessant ist, wie einig sich die fünf willigen Anbieter sind. Sie alle betonen, dass ein solches Verfahren positiv sei – vorausgesetzt, es läuft transparent ab und basiert auf objektiven Kriterien. Ryde-Sprecher Peer-Arne Böttcher bringt es auf den Punkt: „Sechs Anbieter sind in einer Stadt zu viel, die Zahl der E-Scooter in Köln ist mit fast 20.000 sehr hoch.“1 Und Dott-Sprecher Johannes Knippenberg ergänzt, dass der hohe Wettbewerb um knappe Flächen im Stadtraum zu mehr Unordnung und weniger Akzeptanz führt.1

Warum das alles so wichtig ist

Der E-Scooter-Wahnsinn hat nämlich nicht nur ästhetische Konsequenzen – er ist auch ein echtes Sicherheitsproblem. Wir haben in einem früheren Beitrag bereits über einen Fall berichtet, bei dem ein E-Scooter-Fahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer einfach abgehauen ist – und die Polizei dringend Zeugen suchte.2 Solche Vorfälle zeigen: Mehr Scooter bedeuten nicht automatisch mehr Mobilität, sondern oft auch mehr Risiko für alle auf der Straße.

Genau deshalb macht eine Regulierung Sinn – nicht nur für das Stadtbild, sondern auch für die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern und allen anderen Verkehrsteilnehmern.

Wie könnte das Auswahlverfahren aussehen?

Wie ein solches Verfahren konkret aussehen könnte, zeigen laut Kölnischer Rundschau bereits andere Großstädte, die ähnliche Schritte gegangen sind.1 Entscheidend wird sein, dass die Kriterien klar, fair und nachvollziehbar sind – damit am Ende wirklich die Anbieter übrig bleiben, die das Stadtbild verbessern statt verschlechtern.

Für die Kölnerinnen und Kölner bedeutet das: In Zukunft weniger Scooter-Chaos, mehr Ordnung – und hoffentlich auch mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Wann das Verfahren konkret startet und wer am Ende die drei Gewinner sein werden, bleibt abzuwarten. Aber die Richtung stimmt!

Quellen

  1. E-Scooter in Köln: Diese Anbieter wollen sich einem Auswahlverfahren stellen – Kölnische Rundschau
  2. Unfall und weg: Polizei sucht E-Scooter-Fahrer nach Zusammenstoß mit Radfahrer – Antenne NRW


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