Zwei neue Festnahmen im Kölner Drogenkrieg: Die Männer sollen am Raub von 350 kg Marihuana beteiligt sein, der eine brutale Gewaltspirale auslöste.
Die Ermittlungen rund um den sogenannten Kölner Drogenkrieg gehen weiter – und die Polizei macht Fortschritte. Mit Unterstützung von Spezialeinheiten wurden zwei weitere Verdächtige festgenommen. Das hat die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Polizei Köln bekannt gegeben.1
Der Ausgangspunkt der ganzen Sache: der Raub von sage und schreibe 350 Kilogramm Marihuana aus einer Lagerhalle in Hürth. Dieser Diebstahl gilt als der Zündfunke, der eine brutale Gewaltspirale in Gang gesetzt hat – mit Sprengungen, Geiselnahmen und Folterungen.1 Krasse Zustände, die NRW in Atem gehalten haben.
Bei den beiden neu verhafteten Männern handelt es sich um einen 45-Jährigen und einen 36-Jährigen. Beide stehen im Verdacht, direkt an dem Marihuanaraub beteiligt gewesen zu sein, der die Gewaltserie ausgelöst hat.1
Der entscheidende Hinweis kam nicht durch Zeugenaussagen, sondern durch akribische Ermittlungsarbeit: Die Behörden werteten Datenträger aus, die bei früheren Durchsuchungen sichergestellt worden waren. Diese digitalen Spuren führten die Ermittler schließlich zu den beiden Männern.1
Mit den beiden neuen Festnahmen zeigt sich: Die Behörden sind in diesem komplexen Ermittlungsverfahren noch lange nicht am Ende. Der Kölner Drogenkrieg hat NRW mit einer Welle aus Gewalt und organisierter Kriminalität erschüttert – und die Aufarbeitung läuft auf Hochtouren. Wir halten euch bei Antenne NRW auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen gibt.
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