Waldbrand im Lochbachtal in Solingen: 60 Einsatzkräfte mit 17 Löschfahrzeugen rückten aus – ein Zeuge führte die Feuerwehr direkt zur Brandstelle.
Der Abend des 22. Juli 2026 hielt die Feuerwehr Solingen ganz schön auf Trab: Gegen 22:00 Uhr ging ein Notruf ein – ein Anwohner meldete ein Feuer im Bereich des Peter-Henlein-Weges im Lochbachtal. Was danach folgte, war ein echter Großeinsatz, der die Kräfte der Stadt ordentlich gefordert hat.1
Die Feuerwehrleitstelle reagierte schnell und erhöhte die Alarmstufe – und das aus gutem Grund: Gleich mehrere Anwohner riefen per Notruf an und meldeten Brandrauch, diesmal auch von der Seite des Becher Weges und der Tiefendicker Straße. Dazu kam, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) zu diesem Zeitpunkt bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 von 5 ausgerufen hatte – bedingt durch die geringen Regenmengen der Vorwoche. Das Einsatzleitsystem passte die Alarmstufe deshalb automatisch an.1
Das Ergebnis: 17 Löschfahrzeuge, 3 Kommandowagen und ein Motorrad rückten aus. Insgesamt 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz – fast die gesamte Freiwillige Feuerwehr sowie alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr Solingen. Nur 2 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr blieben außen vor.1
Die 60 Einsatzkräfte verteilten sich zunächst nördlich und südlich des Lochbachtals, um das Gelände großflächig abzusuchen. Dann kam die entscheidende Hilfe: Ein Zeuge vor Ort führte die ersteintreffenden Kräfte zu Fuß direkt zur Brandstelle. Was sie dort fanden, war zum Glück überschaubar – etwa 20 bis 30 Quadratmeter Unterholz standen in Flammen. Durch den gezielten Einsatz eines Tanklöschfahrzeuges konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.1
So ein massiver Kräfteansatz bleibt natürlich nicht ohne Spuren im Stadtbild. Im Bereich der Dahlerfeldstraße und der Weyerstraße kam es durch das Aufgebot an Einsatzfahrzeugen zu Verkehrsbehinderungen. Wer dort in der Nacht unterwegs war, musste Geduld mitbringen.1
Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie ernst die Lage in deutschen Wäldern bei anhaltender Trockenheit werden kann. Waldbrandstufe 3 bedeutet: Das Risiko ist erhöht, die Feuerwehren sind in erhöhter Bereitschaft. Und das zu Recht – denn obwohl das Feuer im Lochbachtal vergleichsweise klein war, hätte sich die Lage bei Wind oder trockenem Laub schnell ausweiten können. Gut, dass die Feuerwehr Solingen so schnell und so konsequent reagiert hat.1
Ein riesiges Dankeschön geht an alle 60 Einsatzkräfte, die in der Nacht zum Einsatz waren – und natürlich an den Zeugen, der die Retter direkt zur Brandstelle geführt hat. Solche Momente zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Bevölkerung und Feuerwehr wirklich ist.
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