In Weeze wurden sechs Männer beim Kupferklau in einem Bunker am Flughafen-Ring auf frischer Tat erwischt. Alle Beschuldigten sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Stell dir vor, du hörst Säge-Geräusche aus einem Bunker am Flughafen-Ring in Weeze. Genau das ist am Dienstag, dem 14. Juli 2026, gegen kurz nach 13:00 Uhr passiert – und aufmerksame Zeugen haben nicht lange gezögert, sondern sofort die Polizei alarmiert. Gut so, denn was sich im Inneren des Gebäudes abspielte, war alles andere als harmlos.1
Als die Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, umstellten sie zunächst das Gebäude – und das war auch nötig. Bei der anschließenden Durchsuchung stießen sie auf insgesamt sechs Männer, die sich mitten in einer ziemlich dreisten Aktion befanden.1
Das Bild, das sich den Beamten bot, war krass: Überall im Bunker lagen aufgehäufte Kupferkabel und -rohre, Reste ragten noch von Wänden und Decken herab. Die sechs Tatverdächtigen hatten offenbar über einen längeren Zeitraum systematisch Kupferelemente abgetrennt, einen Teil davon bereits abtransportiert und weitere Kabel und Rohre für den nächsten Abtransport bereitgelegt. Der Wert der bereits entwendeten Beute liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.1
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um aus Rumänien stammende Männer – Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene im Alter von 17, 18, 22, 27, 31 und 39 Jahren. Teils haben sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Und das ist noch nicht alles: Alle sechs sind bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten.1
Nach ihrer vorläufigen Festnahme wurden alle sechs Männer am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, der Haftrichterin vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ die Richterin gegen alle Beschuldigten einen Untersuchungshaftbefehl. Die Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Kleve dauern weiterhin an.1
Kupferdiebstahl klingt vielleicht nach einem kleinen Vergehen, aber der Schaden ist enorm – nicht nur finanziell, sondern auch strukturell. Wenn Kabel und Rohre aus Gebäuden herausgerissen werden, entstehen oft Schäden, die weit über den reinen Materialwert hinausgehen. Umso wichtiger ist es, dass Zeugen wie in diesem Fall in Weeze nicht wegschauen, sondern schnell reagieren. Im Endeffekt war es genau diese Aufmerksamkeit, die dazu geführt hat, dass die Polizei die sechs Männer noch auf frischer Tat stellen konnte.1
Hast du auch schon mal etwas Verdächtiges beobachtet und nicht gewusst, was du tun sollst? Im Zweifelsfall gilt: Polizei rufen – genau wie die Zeugen in Weeze. Das kann einen echten Unterschied machen.
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