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Raser im Kreis Borken: Polizei misst 85 km/h wo nur 50 erlaubt sind
24. Juli 2026

Im Kreis Borken hat die Polizei an 19 Messstellen über 5.400 Fahrzeuge kontrolliert – mit erschreckenden Ergebnissen. Die Details und Zahlen im Überblick.

Vollgas in der Tempo-30-Zone – das läuft nicht gut

85 km/h wo eigentlich nur 50 erlaubt sind – das ist kein Versehen, das ist Raserei. Genau so ein Fall hat sich in der vergangenen Woche auf der Hamalandstraße in Bocholt-Hemden abgespielt. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken hatte dort eine Messstelle eingerichtet und den Fahrer direkt erwischt. Auf den Temposünder kommen jetzt erhebliche Konsequenzen zu.1

Die Zahlen sprechen für sich

Das war aber längst nicht alles. In den zurückliegenden Tagen hat der Verkehrsdienst an insgesamt 19 Messstellen im ganzen Kreis Borken gemessen – und das Ergebnis ist ernüchternd: Von 5.411 kontrollierten Fahrzeugen haben rund 12 Prozent die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Das klingt erstmal nicht viel, aber in absoluten Zahlen bedeutet das:1

  • 77 Ordnungswidrigkeitsverfahren
  • 447 Verwarngelder
  • 2 Fahrverbote

Kurz gesagt: Wer zu schnell fährt, fährt ins Fettnäpfchen – und das kann richtig teuer werden.

Die krassesten Verstöße im Überblick

Neben dem Fall in Bocholt-Hemden gab es noch weitere besonders heftige Überschreitungen im Kreis. Hier die auffälligsten Messergebnisse:1

  • Gronau, Straße Hauskamp (innerorts): 54 km/h bei erlaubten 30 km/h
  • Gescher, Holtwicker Damm (außerorts): 110 km/h bei erlaubten 70 km/h
  • Bocholt-Suderwick, Dinxperloer Straße (außerorts): 77 km/h bei erlaubten 50 km/h

Besonders der Fall auf dem Holtwicker Damm in Gescher ist ein echter Augenöffner: 110 km/h außerorts wo nur 70 erlaubt sind – das ist nicht nur ein Bußgeld, das ist eine ernsthafte Gefährdung für alle auf der Straße.

Warum die Polizei so konsequent kontrolliert

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen im Kreis Borken. Und das Schlimme daran: Nicht nur die Raser selbst tragen die Konsequenzen – auch völlig unbeteiligte Verkehrsteilnehmer werden immer wieder schwer verletzt. Genau deshalb setzt der Verkehrsdienst die Messungen in der nächsten Woche konsequent fort.1

Was das für dich bedeutet

Ganz ehrlich: Die Polizei macht das nicht, um euch zu ärgern. Die Kontrollen retten Leben – und das ist keine Übertreibung. Also lieber einmal kurz auf den Tacho schauen, bevor aus einem entspannten Fahrtag ein teurer Albtraum wird. Wer im Kreis Borken unterwegs ist, sollte in den kommenden Tagen besonders aufmerksam sein – die Messstellen kommen bestimmt wieder.

Fahr safe, NRW! 🚗

Quellen

  1. POL-BOR: Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“ – Presseportal


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