In der Nacht zu Freitag brannten Felder bei Kleinenbroich in Korschenbroich – Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen.
In der Nacht zu Freitag, dem 24. Juli, hat es im Bereich des Korschenbroicher Ortsteils Kleinenbroich gleich mehrfach gebrannt. Kurz nach 1 Uhr nachts wurden sowohl aus dem Bereich der Glehner als auch der Konrad-Adenauer-Straße brennende Stoppelfelder und Heuballen gemeldet.1 Klingt nach einer unruhigen Nacht – und das war sie definitiv.
Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte die Flammen löschen, bevor sich der Brand weiter ausbreiten konnte. Trotzdem: Die Brandursache ist noch unklar, das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen.1
Was die Sache besonders brisant macht: Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.1 Und das ist nicht alles – denn in den vergangenen Tagen war es im Umkreis bereits zu ähnlichen Feuern gekommen. Auch diese Fälle werden von der Polizei untersucht.1 Ein Zufall? Das müssen die Ermittler jetzt rausfinden.
Die Polizei ist jetzt auf eure Hilfe angewiesen. Wenn du in der Nacht zu Freitag in der Nähe der Glehner oder der Konrad-Adenauer-Straße in Kleinenbroich etwas Verdächtiges beobachtet hast, dann melde dich unbedingt:1
Jeder Hinweis kann helfen – auch wenn er dir vielleicht unbedeutend vorkommt. Lieber einmal zu viel melden als einmal zu wenig!
Die Polizei nutzt den Vorfall außerdem, um auf die aktuell hohe Brandgefahr hinzuweisen – und das ist wirklich ernst zu nehmen. Durch die lang anhaltende Trockenheit kann sich Vegetation schnell entzünden.1 Auf Feldern, in Wäldern und in Grünanlagen ist daher besondere Vorsicht geboten.
Besonders krass: Schon die Glut einer einzigen Zigarette kann ein großflächiges Feuer auslösen. Deshalb gilt von März bis Oktober in Wäldern grundsätzlich ein Rauchverbot.1 Das sollte jeder auf dem Schirm haben – gerade jetzt im Sommer, wenn es wochenlang kaum regnet.
Also: Augen auf und Hinweise direkt an die Polizei weitergeben! Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass solche Brände aufgeklärt werden – und hoffentlich nicht noch mehr entstehen.
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