In Münster hat eine 33-Jährige bei ihrer Festnahme Polizisten gebissen, getreten und beleidigt – ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Was als Streit auf offener Straße begann, endete für einen Polizeibeamten in Münster mit einer leichten Verletzung – und für eine 33-Jährige hinter Gittern. In der Nacht zu Freitag, dem 24. Juli 2026, rückten Einsatzkräfte gegen 01:40 Uhr in die Oberschlesier Straße aus. Dort hatten eine Frau und ein Mann lautstark gestritten.1
Bei der Überprüfung der Personalien kam heraus: Gegen die 33-Jährige lag ein offener Haftbefehl vor. Als die Beamten sie daraufhin vorläufig festnehmen wollten, rastete die Frau aus. Sie versuchte, die Polizisten mit Kopfstößen zu verletzen, kniff, biss und trat nach ihnen. Wegen der massiven Gegenwehr mussten die Beamten die Frau an Händen und Füßen fesseln.1
Damit war es aber noch nicht vorbei: Die 33-Jährige bedrohte und beleidigte die Einsatzkräfte außerdem verbal – unter anderem mit den Worten „Drecksmensch“ und „Scheißhaufen“. Bei einem ihrer Tritte verletzte sie schließlich einen Beamten leicht.1
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei der Frau einen Wert von 1,06 Promille. Die 33-Jährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Auf sie wartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung.1
Der Vorfall in Münster erinnert daran, wie gefährlich der Alltag für Polizistinnen und Polizisten sein kann. Einsätze, die zunächst harmlos wirken, können sich blitzschnell zu gefährlichen Situationen entwickeln – selbst wenn es „nur“ um einen Streit auf der Straße geht. Wer Polizeibeamte angreift, beleidigt oder bedroht, muss mit einem Strafverfahren rechnen. Das gilt in NRW genauso wie überall sonst in Deutschland.1
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