In Euskirchen verursachte ein 73-Jähriger nach einem internistischen Notfall am Steuer einen Unfall mit drei Fahrzeugen.
Es ist ein Thema, das uns leider immer wieder beschäftigt: Ein Fahrer erleidet am Steuer einen medizinischen Notfall – und das hat dramatische Folgen für alle Beteiligten. Nachdem wir bereits über einen ähnlichen Vorfall berichtet haben, bei dem sich in Düsseldorf-Reisholz ein Auto nach mutmaßlichem internistischen Notfall des Fahrers überschlug, gibt es jetzt einen neuen, erschreckend ähnlichen Fall aus Euskirchen.2
Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, gegen 13.10 Uhr, war ein 73-jähriger Pkw-Fahrer aus Euskirchen auf der Kommerner Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Mitten während der Fahrt erlitt er einen internistischen Notfall – und verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug.1
Sein Auto prallte frontal gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug wiederum auf einen weiteren abgestellten Wagen geschoben – ein klassischer Dominoeffekt, der am Ende gleich drei Fahrzeuge in den Unfall verwickelte. An allen drei Autos entstand Sachschaden.1
Der 73-Jährige wurde noch vor Ort von einem Rettungswagen versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.1
Was die Häufung solcher Unfälle so beunruhigend macht: Auch in Düsseldorf-Reisholz war es am selben Tag, dem 28. Juli 2026, zu einem nahezu identischen Szenario gekommen. Dort überschlug sich ein VW auf der Henkelstraße, nachdem der 65-jährige Fahrer offenbar ebenfalls einen medizinischen Notfall erlitten hatte. In diesem Fall wurde sogar eine wartende Radfahrerin erfasst und leicht verletzt, zudem wurden mehrere Fahrzeuge durch einen Dominoeffekt beschädigt – der Wagen fuhr zuvor noch eine rote Ampel.2
Zwei Vorfälle, ein Tag, ein ähnliches Muster: Fahrer verlieren durch einen körperlichen Notfall die Kontrolle über ihr Fahrzeug – mit teils gravierenden Folgen für unbeteiligte Dritte.12
Solche Unfälle passieren schnell und ohne Vorwarnung. Dennoch lohnt es sich, das Thema ernst zu nehmen: Wer sich am Steuer plötzlich unwohl fühlt, sollte so schnell wie möglich sicher anhalten und Hilfe rufen – lieber einmal zu viel pausieren als zu wenig. Gerade bei bekannten Herzproblemen, Kreislaufbeschwerden oder anderen internistischen Erkrankungen empfehlen Experten, regelmäßige ärztliche Checks wahrzunehmen und im Zweifelsfall auf das Fahren zu verzichten.2
Die Ermittlungen zu beiden Fällen laufen noch. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Erkenntnisse gibt.
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