In Düsseldorf-Reisholz überschlug sich am 28. Juli 2026 ein VW-Kleinwagen auf der Henkelstraße – mutmaßlich wegen eines internistischen Notfalls der Fahrerin.
Was für ein dramatischer Dienstagmorgen in Düsseldorf-Reisholz: Am 28. Juli 2026 um 07:00 Uhr ereignete sich auf der Henkelstraße ein schwerer Verkehrsunfall, der mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft zog und ein großes Trümmerbild hinterließ. Ein VW-Kleinwagen landete am Ende auf dem Dach – und die mutmaßliche Ursache macht den Fall besonders tragisch.1
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Düsseldorf fuhr eine 65-jährige Düsseldorferin mit ihrem Volkswagen auf der Henkelstraße in Richtung Holthausen, als sie an der Kreuzung Henkelstraße/Reisholzer Bahnstraße eine rote Ampel überfuhr.1 Dabei streifte sie einen wartenden Radfahrer, der stürzte und sich leicht verletzte.
Doch damit war die Fahrt nicht zu Ende: Der VW rollte weiter, touchierte einen weiteren Pkw und geriet anschließend auf den Gehweg. Dort prallte er frontal in das Heck eines parkenden Opel – mit voller Wucht. Durch den Aufprall wurde der Opel in einen weiteren geparkten Wagen gedrückt, der wiederum auf ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde.1 Ein echter Dominoeffekt auf der Straße.
Der VW-Kleinwagen kam schließlich auf dem Dach zum Stillstand. Als die Streifenwagen der Polizeiinspektion Süd eintrafen, bot sich ihnen ein größeres Trümmerbild mit mehreren beschädigten Fahrzeugen am Fahrbahnrand.1
Die 65-jährige Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Was den Fall besonders macht: Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Frau mutmaßlich einen internistischen Notfall erlitten haben könnte – also einen medizinischen Notfall am Steuer, der den Kontrollverlust über das Fahrzeug erklären würde.1 Die genauen Umstände sind aber noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Dieser Unfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich die Lage im Straßenverkehr ändern kann – manchmal durch Dinge, die man gar nicht vorhersehen oder beeinflussen kann. Medizinische Notfälle am Steuer sind zwar selten, aber sie passieren. Wer merkt, dass es ihm gesundheitlich nicht gut geht, sollte so schnell wie möglich sicher anhalten und Hilfe rufen.
Wir wünschen der Fahrerin und dem verletzten Radfahrer eine schnelle Erholung und sind gespannt auf die weiteren Ermittlungsergebnisse der Polizei Düsseldorf.1
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