In Gelsenkirchen floh ein 37-Jähriger bei einer Verkehrskontrolle vor der Polizei – zu Fuß und mit dem Auto.
Was als ganz normale Verkehrskontrolle begann, entwickelte sich am Dienstagnachmittag, dem 28. Juli 2026, in Gelsenkirchen zu einer handfesten Verfolgungsjagd – mit Blaulicht, Martinshorn und am Ende Handschellen. Und das alles wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurts.1
Gegen 15.30 Uhr fiel Polizeibeamten auf der Bismarckstraße auf, dass ein Autofahrer keinen Sicherheitsgurt trug. Sie hielten das Fahrzeug an und kontrollierten Führerschein und Personalien des Gelsenkircheners. Soweit, so standard – könnte man meinen. Doch dann wurde es spannend: Der 37-Jährige stieg einfach wieder ins Auto und fuhr davon.1
Die Beamten schalteten sofort Blaulicht und Martinshorn ein und nahmen die Verfolgung durch den Stadtteil Bismarck auf. Nach etwa zwei Kilometern blieb das Auto stehen – aber der Mann nicht. Er sprang raus und versuchte sein Glück zu Fuß. Das Glück ließ ihn jedoch im Stich: Nach wenigen Metern konnten die Polizistinnen und Polizisten ihn stellen und fixieren.1
Bei der Festnahme wurden zwei Polizistinnen leicht verletzt. Beide blieben aber dienstfähig und konnten ihren Einsatz fortsetzen.1
Für den Gelsenkirchener hat das Ganze ein richtig ernstes Nachspiel. Ihm droht jetzt ein Strafverfahren – und das nicht nur wegen des fehlenden Gurts. Die Vorwürfe laut Polizei Gelsenkirchen:
Was als Kleinigkeit auf der Bismarckstraße begann, könnte für den 37-Jährigen also richtig teuer werden – im wahrsten Sinne des Wortes.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder ziemlich deutlich: Wer vor der Polizei flieht, macht eine schlechte Situation nur noch viel schlimmer. Aus einem Knöllchen wegen fehlendem Gurt wird ein Strafverfahren wegen Widerstand und illegalem Kraftfahrzeugrennen. Das ist wirklich kein guter Deal. Also: Gurt anlegen, bei Kontrollen kooperieren – und alles bleibt entspannt.1
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