Schwerer Alleinunfall in Paderborn-Wewer: Ein Pkw stürzte über zehn Meter tief auf die Trasse der Almetalbahn – fünf Menschen wurden schwer verletzt und…
In der Nacht zu Samstag, dem 1. August 2026, kam es im Paderborner Ortsteil Wewer zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 01:06 Uhr wurde die Feuerwehr Paderborn alarmiert: Ein Pkw mit fünf Insassen war aus bislang ungeklärter Ursache von der Barkhauser Straße abgekommen und mehr als zehn Meter tief auf die Strecke der ehemaligen Almetalbahn gestürzt.1
Alle fünf Fahrzeuginsassen wurden dabei schwer verletzt – konnten das Fahrzeug aber noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig verlassen. Trotzdem war der Einsatz alles andere als einfach: Die steile Böschung machte die Unfallstelle kaum zugänglich. Zugänge mussten zunächst im Bereich der Straßen Wasserburg und Stemberg erkundet werden, was zu erheblich längeren Transportwegen für die Einsatzkräfte führte.1
Nach einer ersten notärztlichen Sichtung wurde die medizinische Versorgung der fünf Patienten gezielt priorisiert. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Paderborn kümmerten sich vor Ort um die Verletzten. Durch zusätzlich nachgeforderte Rettungswagen und Notärzte konnte die Versorgung ausgebaut und der Transport in Paderborner Krankenhäuser sichergestellt werden.1
Einer der Patienten wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in ein weiter entferntes Krankenhaus transportiert. Im Anschluss an die rettungsdienstlichen Maßnahmen nahm die Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Die umliegenden Straßen im Bereich der Unfallstelle waren während des gesamten Einsatzes für mehrere Stunden voll gesperrt.1
Der Einsatz forderte zahlreiche Kräfte: Neben den hauptamtlichen Teams der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie dem Rettungsdienst der Feuerwehr Paderborn und des Kreises Paderborn waren auch der leitende Notarzt des Kreises und die ehrenamtlichen Mitglieder der Löschzüge Wewer und Stadtmitte vor Ort. Weitere ehrenamtliche Kräfte sorgten währenddessen durch Wachbesetzung für den Grundschutz im Stadtgebiet.1 Gegen 04:00 Uhr konnten die Einsatzmaßnahmen schließlich beendet werden.
Der Alleinunfall in Paderborn-Wewer zeigt einmal mehr, wie wichtig das schnelle und koordinierte Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in solchen Extremsituationen ist. Trotz der schwierigen Geländebedingungen wurden alle fünf Verletzten versorgt und in Krankenhäuser transportiert. Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle Genesung.1
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