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Rhein-Pegel in Köln bricht historischen Rekord – So niedrig war’s noch nie!
1. August 2026

Der Rhein-Pegel in Köln hat einen historischen Tiefstand von 68 cm erreicht – ein neuer Rekord. Welche Folgen das für NRW und die Schifffahrt hat, liest du…

Ein trauriger Rekord für NRW

Krasse Nachrichten aus unserer Region: Der Rhein hat in Köln einen historischen Tiefststand erreicht – und das ist leider kein Grund zum Feiern. Am Morgen des 1. August 2026 wurden am Kölner Rhein-Pegel gerade mal 68 Zentimeter gemessen. Das ist ein Zentimeter weniger als der bisherige Rekord-Tiefstand, der am 23. Oktober 2018 verzeichnet wurde. Damit ist es offiziell: So wenig Wasser war hier noch nie.1

Zum Vergleich: Im Zehn-Jahres-Mittelwert liegt der Pegelstand in Köln bei 2,97 Metern. Und ab 6,20 Metern wird übrigens die erste Hochwasserstufe ausgerufen – davon sind wir gerade meilenweit entfernt. Die Ursache? Anhaltende Trockenheit, die den Wasserstand seit Tagen merklich sinken lässt.1

Nicht nur Köln – NRW komplett betroffen

Der Tiefstand ist kein lokales Kölner Phänomen. Auch in Duisburg-Ruhrort sank der Pegelstand auf sein bisheriges historisches Tief von 153 Zentimetern – ein Wert, der laut Prognosen aber nicht weiter unterschritten werden soll. Und schon am Freitag davor hatte der Pegel in Kaub (Rheinland-Pfalz) mit 25 Zentimetern den Tiefststand aus dem Jahr 2018 erreicht, ihn allerdings nicht unterboten.1

Was bedeutet das konkret?

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein macht deutlich, dass das Niedrigwasser richtig spürbare Folgen hat. Hier mal ein Überblick, was alles drunter leidet:1

  • Binnenschifffahrt: Schiffe können weniger zuladen – die Fahrten werden mit sinkendem Pegel immer unwirtschaftlicher.
  • Alte Munition: Die niedrigen Wasserstände legen alte Munition frei – ein echtes Sicherheitsproblem.
  • Personenschifffahrt & Rheinfähren: Werden ausgebremst und können teils gar nicht fahren.
  • Sportbootsverleihe: Bleiben auf ihren Booten sitzen, weil die Kunden wegbleiben.
  • Natur unter Stress: Hohe Wassertemperaturen und zu wenig Sauerstoff setzen Fischen und anderen Wasserlebewesen massiv zu.

Ein europaweites Problem

Das Niedrigwasser ist übrigens nicht nur ein deutsches oder NRW-spezifisches Problem. Auch die Donau kämpft gerade mit extremem Niedrigwasser. In Bulgarien musste sogar ein komplettes Kreuzfahrtschiff evakuiert werden, das sich auf dem Flussgrund festgefahren hatte. Die Trockenheit macht also vor keiner Grenze halt.1

Was kommt als nächstes?

Eine kleine Erleichterung war immerhin in Sicht: Laut Prognose sollte der Pegelstand in Köln im Laufe des Tages wieder leicht auf etwa 71 Zentimeter steigen. Das ist natürlich noch weit von normalen Verhältnissen entfernt, aber zumindest kein weiterer Rekordbruch.1

Für uns in NRW bleibt der Rhein also auch in diesem Sommer ein großes Thema – und nicht gerade wegen Badespaß oder Schifffahrtsromantik. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich die Lage weiterentwickelt. Bleibt dabei und hört rein bei Antenne NRW!

Quellen

  1. Rhein bricht traurigen Rekord – Pegelstand in Millionenstadt so niedrig wie nie – T-Online


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