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Kölner Domchor rockt Spanien und Portugal: Erste Chorreise mit neuem Leiter ein voller Erfolg!
1. August 2026

Der Kölner Domchor hat seine erste Chorreise mit neuem Domkapellmeister Alexander Niehues erfolgreich absolviert.

Zehn Tage, zwei Länder, ein begeisterter Domkapellmeister

Stell dir vor, du singst in einem jahrhundertealten Kloster in Spanien – mit einer Akustik, die dir Gänsehaut macht. Genau das hat der Kölner Domchor zwischen dem 20. und 29. Juli erlebt! Der berühmte Knabenchor war auf seiner ersten großen Konzertreise unter dem neuen Domkapellmeister Alexander Niehues unterwegs – und die Bilanz? Eindeutig positiv. Niehues selbst sagt: „Am Ende konnten wir den Eltern lauter glückliche Kinder übergeben.“1

Von Valencia über Madrid bis nach Portugal

Die Route führte den Chor zunächst nach Valencia, dann weiter zu einem der absoluten Highlights der Reise: der Basilika des Klosters San Lorenzo de El Escorial bei Madrid. Niehues schwärmt noch heute davon: „Vor dieser Kulisse singen zu dürfen, war unglaublich. Der Raum und die Akustik haben vom jüngsten bis zum ältesten Sänger alle beeindruckt.“1

Auch religiös war die Reise ein besonderes Erlebnis. In der Almudena-Kathedrale in Madrid sang der Chor beim Pontifikalamt zum Gedenktag der heiligen Anna und des heiligen Joachim – zelebriert von Erzbischof José Kardinal Cobo Cano, der dem Chor am Ende des Gottesdienstes herzliche Worte des Dankes widmete.1

Waldbrände, Ascheregen und ein Plan B

So schön die Reise war – sie verlief nicht ganz ohne Nervenkitzel. Die Waldbrände in Spanien ließen das Leitungsteam wachsam bleiben. Bei der Ankunft in El Escorial gab es leichten Ascheregen, die Sonne erschien dunkelrot durch die Rauchwolken und nachts sollten die Fenster geschlossen bleiben. Niehues betont aber: „Auch wenn wir keine einzige Flamme gesehen haben, hatten wir als Leitungsteam die aktuelle Situation jederzeit im Blick.“1

Über die Fundación Goethe stand das Team in Kontakt mit der deutschen Botschaft, ein Plan B lag bereit. Am Ende drehte der Wind, die Temperaturen sanken und die Brände kamen unter Kontrolle. Das geplante Abendkonzert vor prominentem Publikum in El Escorial musste zwar vorgezogen werden – die Touristen vor Ort waren davon aber mehr als begeistert.1

Festival in Portugal und ein begeisterter Zuhörer

Den krönenden Abschluss bildete das renommierte Festival Internacional de Música de Marvão in Portugal. Dort sang der Domchor ein großes A-cappella-Konzert in der Kirche „Igreja de Nossa Senhora da Strela“ – mit Werken von Palestrina, Bach, Distler, Poulenc und Whitacre. Das Programm war in drei Abschnitte gegliedert: „Cantate“, „Laudate“ und „Exultate“, jeweils eingeleitet durch gregorianische Choräle.1

Unter den Zuhörern: Christoph Poppen, Leiter des Kölner Kammerorchesters und Gründer des Festivals im Jahr 2014. Niehues verrät mit hörbarem Stolz: „Ich möchte nicht ohne Stolz sagen, dass er von unserem Konzert sehr begeistert war.“1

Fußball, Aquapark und das Bernabéu

Aber hey – eine Chorreise ist nicht nur Musik! Zwischen den Proben und Auftritten gab es ein richtig fettes Freizeitprogramm. Die Knabenstimmen besichtigten das Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid, während die Männerstimmen das Museo del Prado erkundeten. Außerdem stand ein Ausflug in den Aquapark auf dem Programm. Niehues ist überzeugt: „Dieses Erleben der Gemeinschaft in so vielen Bereichen der Reise lässt den Chor zusammenwachsen. Und davon profitiert auch die Musik.“1

Mit neuer Motivation ins nächste Chorjahr

Auf dem Rückflug wurde der Kölner Domchor vom Kapitän eigens begrüßt – und sang der Crew zum Abschied noch „Am Dom zo Kölle“. Ein schöneres Finale kann man sich kaum vorstellen! Ab September startet der Chor hochmotiviert in das neue Schul- und Chorjahr. Und die nächste Reise? Die freut sich der eine oder andere wohl schon jetzt.1

Quellen

  1. Kölner Domchor absolviert erfolgreich erste Chorreise mit neuem Leiter – domradio.de


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