Fahndung in Bonn: Nach Raubüberfällen am Rheinufer sucht die Polizei einen unbekannten Tatverdächtigen. Kennst du ihn? Hier findest du alle Infos.
Krasser Vorfall in Bonn: In der Nacht zum 24. Juli 2026 wurden am Rheinufer gleich zwei Raubüberfälle begangen – und die Bonner Polizei braucht jetzt eure Hilfe, um den Tatverdächtigen zu identifizieren. Das Kriminalkommissariat 13 fahndet öffentlich nach einem bislang unbekannten Mann – auf richterlichen Beschluss und mit Fotos aus einer Überwachungskamera.1
Es war gegen 02:15 Uhr, als zwei maskierte Männer einen Fahrradfahrer auf dem Radweg am Rhein in Bonn-Gronau attackierten. Sie rissen ihn von seinem Rad, schlugen ihm ins Gesicht und stahlen sein Handy sowie seine Geldbörse. Brutal und kaltblütig – mitten in der Nacht.1
Doch damit war die Nacht noch nicht vorbei: Noch in derselben Nacht kam es in Bonn-Castell zu einem weiteren Überfall mit gleichem Muster. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass zwischen beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht.1
In der gestohlenen Geldbörse befand sich auch eine EC-Karte des Opfers. Und genau die wurde zum Verhängnis des Täters: Gegen 08:00 Uhr morgens – also nur wenige Stunden nach dem Überfall – bezahlte eine Person mit teilweise maskiertem Gesicht in einem Edeka-Markt am Lievelingsweg mit eben dieser EC-Karte. Die Überwachungskameras des Marktes haben den Mann dabei gefilmt.1
Diese Aufnahmen sind jetzt die Grundlage der öffentlichen Fahndung. Die Fotos des Unbekannten kannst du dir direkt im Fahndungsportal der Polizei NRW ansehen: polizei.nrw/fahndung/2119781
Die Identität des Mannes konnte bislang nicht festgestellt werden – und genau hier kommt ihr ins Spiel. Wenn du den Mann auf den Fahndungsfotos erkennst oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kannst, dann zögere nicht und melde dich bei den Ermittlern:1
Jeder Hinweis kann entscheidend sein – auch wenn er dir vielleicht klein oder unwichtig erscheint. Die Polizei Bonn nimmt alle Informationen ernst und wertet sie sorgfältig aus.1
Solche Vorfälle erinnern uns daran, wie wichtig es ist, auch nachts auf der Hut zu sein – gerade auf Rad- und Fußwegen abseits belebter Straßen. Falls ihr selbst Zeuge verdächtiger Situationen werdet, zögert nicht, die Polizei zu verständigen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Täter schnell gefasst werden und unsere Städte sicherer werden.
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