Clara Bolin übernimmt ab Oktober die Leitung der Photographischen Sammlung in Köln und will die Digitalisierung der Bestände vorantreiben.
Großer Wechsel im Kölner Kulturleben! Die Photographische Sammlung bekommt ab Oktober eine neue Leiterin – und die bringt jede Menge internationale Erfahrung mit. Clara Bolin übernimmt die Führung der renommierten Einrichtung und sorgt damit für einen spannenden Neustart.1
Clara Bolin hat Kunstgeschichte und Skandinavistik an den Universitäten Köln, Uppsala und Paris studiert – ein echtes Multitalent also. Ihre berufliche Reise führte sie durch einige der bekanntesten Institutionen weltweit: das Victoria and Albert Museum in London, das Fotomuseum Winterthur, das Museum Folkwang sowie das Münchner Stadtmuseum. Dazu wurde sie durch das Stipendienprogramm „Museumskurator*innen für Photographie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert.1
Zuletzt verantwortete sie bei der Kunststiftung DZ Bank in Frankfurt unter anderem die Ausstellungshalle. Kurz gesagt: Sie weiß, was sie tut – und das auf internationalem Niveau.1
Bolin tritt die Nachfolge von Gabriele Conrath-Scholl an, die die Sammlung fast 20 Jahre lang geleitet hat und im Frühjahr in den Ruhestand getreten ist. Getragen wird die Photographische Sammlung von der Stiftung Kultur der Sparkasse Köln/Bonn.1
Eine der zentralen Aufgaben, die auf die neue Leiterin wartet: die Digitalisierung der Bestände und des Archivs voranzutreiben, damit noch mehr Menschen Zugang zu den Schätzen der Sammlung bekommen. Und Bolin selbst klingt richtig motiviert, wenn sie sagt:1
„Ich freue mich sehr darauf, die Photographische Sammlung in ihrer ganzen Tiefe kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team sowie mit Partner*innen aus Wissenschaft, Kunst und Kulturpolitik neue Wege für die Arbeit mit photographischem Erbe zu gehen – und dabei die Photographie des 21. Jahrhunderts im Blick zu haben.“
Für alle Kulturbegeisterten in NRW ist das eine echte Ansage. Mit Bolin kommt jemand, der nicht nur das fotografische Erbe im Blick hat, sondern auch die Zukunft der Fotografie aktiv mitgestalten will. Digitale Zugänglichkeit, internationale Vernetzung und ein frischer Blick auf ein traditionsreiches Haus – das klingt nach einem echten Upgrade für Kölns Kulturszene.1
Wir sind gespannt, was ab Oktober in der Photographischen Sammlung los ist – und du? Dann schau doch mal rein und entdecke, was Köln fotografisch zu bieten hat!
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