An der A59-Ausfahrt Troisdorf-Spich krachte ein 30-Jähriger mit seinem Opel-Kombi frontal in einen Ampelmast – Sekundenschlaf soll die Ursache sein.
Was für ein Schockmoment an einem Mittwochnachmittag: An der Autobahnausfahrt Troisdorf-Spich ist ein 30-jähriger Fahrer aus Bonn mit seinem Opel-Kombi frontal in einen Ampelmast auf der Kriegsdorfer Straße gefahren. Der Unfall ereignete sich am 05. August gegen 16.40 Uhr – und die Polizei hat direkt ermittelt, was dahintersteckt.1
Der 30-Jährige verließ gerade die Autobahn 59, als er die Kontrolle über seinen Opel-Kombi verlor und frontal in den Ampelmast krachte. Durch den heftigen Aufprall zog er sich leichte Verletzungen zu und musste ins Krankenhaus. Außerdem deutet einiges darauf hin, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt war – was die Sache natürlich noch gefährlicher gemacht hat.1
Aber das war leider nicht alles: Durch herumfliegende Trümmerteile wurde auch ein weiteres Auto beschädigt, das sich in der Nähe befand. Der Opel-Kombi des Bonners war nach dem Crash so stark beschädigt, dass ein Abschleppdienst ihn abtransportieren musste. Und die Ampelanlage? Die war nach dem Aufprall völlig zerstört – eine Fachfirma musste zur Reparatur anrücken.1
Jetzt kommt der Teil, der wirklich zum Nachdenken anregt: Zeugenangaben zufolge soll der Unfallfahrer möglicherweise einen sogenannten „Sekundenschlaf“ gehabt haben – also kurz am Steuer eingenickt sein. Klingt kurz, ist aber im Straßenverkehr extrem gefährlich. Schon wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können bei Tempo auf der Autobahn fatale Folgen haben.1
Die Polizei hat deshalb konsequent reagiert: Der Führerschein des 30-Jährigen wurde sofort sichergestellt. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung wegen körperlicher Mängel eingeleitet. Zuständig ist die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis.1
Dieser Unfall zeigt wieder einmal, wie schnell es gehen kann. Gerade auf Autobahnen und langen Strecken schleicht sich Müdigkeit oft unbemerkt ein. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und es passiert genau so etwas wie in Troisdorf. Deshalb gilt: Lieber eine Pause einlegen, als übermüdet weiterzufahren. Denn nicht nur du, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer rund um dich herum können darunter leiden.
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