In Köln-Deutz wurde im Rhein ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Mit 400 Meter Evakuierungsradius wird die Bombe noch am selben Tag entschärft.
Krasser Fund in Köln: Im Rhein auf Höhe des Rheinparks in Deutz ist am Donnerstagvormittag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Stadt Köln hat direkt reagiert und die Entschärfung noch für denselben Tag angekündigt. Ein echter Ausnahmezustand mitten in der Stadt!1
Bei dem Fundstück handelt es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder – also kein kleines Ding, das man einfach ignorieren kann. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) sowie das Ordnungsamt der Stadt Köln sind bereits vor Ort und haben den Gefahrenbereich abgesperrt.1
Ob das aktuelle Niedrigwasser des Rheins dazu geführt hat, dass die Bombe sichtbar wurde, oder ob es sich um einen Zufallsfund bei Arbeiten im Fluss handelt, ist bislang noch unklar.1
Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter – und der hat es in sich. Laut der von der Stadt herausgegebenen Grafik liegt der Sender RTL komplett innerhalb des Bereichs. Auch Gebäude am gegenüberliegenden Rheinufer müssen geräumt werden, darunter Teile des Konrad-Adenauer-Ufers und die Kirche St. Kunibert. Ebenfalls betroffen: das Caritas-Seniorenheim St. Vincenz. Die Bewohnerinnen und Bewohner können laut einem Stadtsprecher aber in andere Gebäudeteile des Hauses umziehen.1
Wie viele Personen insgesamt von der Evakuierung betroffen sein werden, steht noch nicht fest. Eine Anlaufstelle für Betroffene soll noch bekanntgegeben werden.1
Gute Nachrichten für alle, die in der Region unterwegs sind: Die Rheinbrücken sowie die DB-Strecke sind laut aktuellem Stand nicht von der Entschärfungsmaßnahme betroffen. Zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen lagen zunächst noch keine konkreten Informationen vor.1
Solche Funde erinnern uns daran, dass die Geschichte des Zweiten Weltkriegs noch immer buchstäblich unter unseren Füßen – oder in diesem Fall unter Wasser – liegt. Wer im betroffenen Bereich wohnt oder arbeitet, sollte die Anweisungen der Stadt Köln unbedingt befolgen und den Evakuierungsbereich meiden. Weitere Infos und aktuelle News aus NRW gibt’s wie immer bei uns auf antenne.nrw!1
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