In Ziegwebersberg wurde bei Bauarbeiten eine Weltkriegsbombe entdeckt. Was bei solchen Funden in NRW passiert und warum das kein Einzelfall ist.
Stell dir vor, du bist mitten in einer ganz normalen Baustelle – und plötzlich taucht da etwas auf, das seit dem Zweiten Weltkrieg im Boden schlummert. Genau das ist in Ziegwebersberg passiert: Bei Bauarbeiten wurde dort eine Weltkriegsbombe entdeckt.1 So ein Fund sorgt natürlich sofort für Aufregung – und vor allem für jede Menge Sicherheitsmaßnahmen.
Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind in NRW leider keine Seltenheit. Immer wieder stoßen Bauarbeiter beim Ausheben von Fundamenten oder Leitungsgräben auf alte Kampfmittel, die jahrzehntelang unentdeckt im Erdreich lagen. Sobald ein solcher Fund gemeldet wird, übernehmen Spezialkräfte die Lage – der Bereich wird gesichert, und im Zweifel müssen Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen, bis die Bombe entschärft oder abtransportiert wurde.1
Nordrhein-Westfalen war im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert worden – entsprechend hoch ist bis heute die Zahl der Blindgänger, die noch im Boden liegen. Der Fund in Ziegwebersberg zeigt wieder einmal, dass solche Entdeckungen auch Jahrzehnte nach Kriegsende zum Alltag auf Baustellen gehören können. Wer in NRW baut, der weiß: Manchmal holt die Geschichte einen ganz unverhofft ein.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!