Betrug beim Welpenkauf im Internet: Ein Fall aus Bielefeld zeigt, wie die Masche läuft. Wir erklären dir, wie du dich schützen kannst.
Wer sich einen Vierbeiner wünscht, sucht heute oft im Internet nach dem Traumwelpen. Doch genau da lauern Betrüger – und die gehen richtig professionell vor. Ein aktueller Fall aus Bielefeld zeigt, wie die Masche funktioniert und warum man unbedingt aufpassen sollte.1
Eine Bielefelderin wollte über eine Online-Plattform einen Labrador-Welpen kaufen. Klingt erstmal total normal, oder? Sie zahlte eine Reservierungsgebühr von 500 Euro – und dann ging das Spiel erst richtig los.1
Die Betrüger forderten anschließend eine weitere Zahlung von 865 Euro, angeblich für eine „rückerstattbare Versicherung“. Die Frau weigerte sich zum Glück, diesen Betrag zu überweisen. Der Kauf kam nie zustande – und dann wurde es richtig dreist: Die Betrügerin oder der Betrüger schickte ihr eine E-Mail, in der behauptet wurde, sie hätte einen Welpen ausgesetzt. Damit sollte offenbar Druck aufgebaut werden.1
Am Freitag, dem 18. September 2026, erstattete die Betroffene Strafanzeige bei der Polizei Bielefeld.1
Das Perfide an solchen Maschen: Sie setzen auf Emotionen. Ein Welpe ist niedlich, man freut sich riesig – und dann kommt der Druck. Die Betrüger nutzen genau dieses Gefühl aus. Typisch für solche Fälle ist dieses Muster:
Der Welpe existiert dabei oft gar nicht – oder gehört jemand anderem. Die Bilder sind häufig geklaut.1
Die Polizei Bielefeld ist in diesem Fall klar: Leiste keine Vorabzahlungen! Bleib misstrauisch und lass dich nicht unter Druck setzen, Geld für vermeintliche Reservierungsgebühren oder andere angebliche Kosten zu zahlen.1 Klingt einfach – ist aber im Moment der Euphorie gar nicht so leicht umzusetzen.
Damit dir das nicht passiert, haben wir ein paar Punkte zusammengestellt, die du beim Online-Welpenkauf immer im Hinterkopf behalten solltest:
Wenn du Geld überwiesen hast und keinen Welpen erhalten hast – oder unter Druck gesetzt wirst – dann ab zur Polizei und Strafanzeige erstatten. Je schneller du reagierst, desto besser stehen die Chancen, dass die Behörden handeln können. Außerdem: Informiere deine Bank sofort, ob eine Rückbuchung möglich ist.1
Und hey – erzähl es weiter! Je mehr Menschen von solchen Maschen wissen, desto schwerer haben es die Betrüger. Teile diesen Artikel und schütz dein Umfeld vor dem nächsten digitalen Hundefell-Trick.
Wie erkenne ich einen seriösen Welpenverkäufer online?
Seriöse Züchter ermöglichen dir immer einen persönlichen Besuch vor dem Kauf, zeigen dir die Mutter des Welpen und verlangen keine Vorauszahlungen über Online-Plattformen an unbekannte Konten.
Ist eine Reservierungsgebühr beim Welpenkauf normal?
Bei seriösen Züchtern kann eine kleine Anzahlung üblich sein – aber erst nach einem persönlichen Besuch und mit einem schriftlichen Vertrag. Hohe Vorauszahlungen an Unbekannte im Internet sind ein klares Warnsignal.
Was soll ich tun, wenn ich bereits Geld überwiesen habe und keinen Welpen erhalten habe?
Erstatte sofort Strafanzeige bei der Polizei und informiere deine Bank, ob eine Rückbuchung möglich ist. Je schneller du handelst, desto größer ist die Chance auf Hilfe.
Warum schicken Betrüger nach dem Betrug noch Droh-E-Mails?
Das ist eine Einschüchterungstaktik. Die Betrüger wollen Druck aufbauen, damit du aus Angst oder Scham nicht zur Polizei gehst. Lass dich davon nicht einschüchtern und erstattewie im Fall aus Bielefeld – Anzeige.
Wo kann ich einen Betrug beim Welpenkauf melden?
Wende dich direkt an die nächste Polizeidienststelle oder erstattewie die Bielefelderin in diesem Fall – eine Strafanzeige. Du kannst dich auch online bei der Polizei melden.
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