In einer Detmolder Senioreneinrichtung klagte eine Bewohnerin nach dem Umgang mit Reinigungsmitteln über Atemwegsbeschwerden. Die Feuerwehr war schnell vor Ort.
Donnerstagvormittag, kurz nach halb elf – und die Feuerwehr Detmold musste blitzschnell reagieren: Um 10:28 Uhr wurde das hauptamtliche Personal zu einer Senioreneinrichtung an der Straße „Alter Postweg“ alarmiert. Der Grund: Eine Bewohnerin klagte über Atemwegsbeschwerden, nachdem sie mit verschiedenen Reinigungsmitteln hantiert hatte. Dabei hatte sie die entstehenden Dämpfe eingeatmet.1
Noch vor der Feuerwehr waren bereits der Rettungsdienst und ein Notarzt vor Ort eingetroffen. Nach ersten Erkenntnissen war die Bewohnerin durch den Umgang mit den Reinigungsmitteln in Mitleidenschaft gezogen worden – klassisches Beispiel dafür, wie schnell alltägliche Haushaltsmittel zur Gefahr werden können.1
Ein Trupp der Feuerwehr Detmold rückte daraufhin unter Atemschutz in das betroffene Apartment vor und überprüfte die Raumluft mit einem Messgerät. Ergebnis: Keine messbaren Konzentrationen schädlicher Gase. Trotzdem war ein leichter Chlor-ähnlicher Geruch in der Luft wahrnehmbar – ein deutliches Zeichen, dass irgendetwas nicht stimmte.1
Die Feuerwehr handelte konsequent: Das Apartment wurde umfassend quergelüftet, um den Geruch zu vertreiben und die Luftqualität zu verbessern. Außerdem wurden die verwendeten Reinigungsmittel sowie die leeren Behältnisse aus dem Apartment entfernt und fachgerecht entsorgt.1
Die betroffene Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr abgeschlossen.1
Dieser Vorfall zeigt mal wieder deutlich: Reinigungsmittel sind kein Spaß. Besonders gefährlich wird es, wenn verschiedene Produkte miteinander kombiniert werden – dabei können sich giftige Gase wie Chlorgas bilden, die die Atemwege reizen oder im schlimmsten Fall ernsthaft schädigen. Deshalb gilt:1
Die Feuerwehr Detmold zeigt mit diesem Einsatz, wie wichtig schnelles und umsichtiges Handeln ist – auch bei auf den ersten Blick „kleinen“ Vorfällen. Denn gerade bei Atemwegsbeschwerden zählt jede Minute. Gut, dass die Einsatzkräfte so schnell vor Ort waren und dafür gesorgt haben, dass die Bewohnerin die nötige medizinische Versorgung erhält.1
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