Im Essener Nordviertel wurde ein 30-Jähriger bei einer Schlägerei lebensgefährlich verletzt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und sucht…
Ein brutaler Angriff am Samstagnachmittag (19. September) im Essener Nordviertel hat einen 30-Jährigen in Lebensgefahr gebracht und die Polizei Essen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die Ermittler haben eine Mordkommission eingerichtet und fahnden mit Hochdruck nach dem flüchtigen Tatverdächtigen.1
Gegen 16:20 Uhr meldete eine Zeugin eine heftige Schlägerei an der Kreuzung Beisingstraße/Stoppenberger Straße – direkt auf Höhe der Haltestelle „Am Freistein“. Als die Beamten eintrafen, fanden sie einen 30-jährigen Algerier mit massiven Kopfverletzungen vor. Er blutete stark und schwebte in akuter Lebensgefahr. Die Polizisten leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten Rettungsdienst und Notarzt. Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.1
Vorausgegangen war dem gewaltsamen Übergriff ein Streit zwischen dem 30-Jährigen und einem 19-Jährigen, ebenfalls algerischer Staatsbürger. Der 19-Jährige soll so massiv auf sein Opfer eingeschlagen und eingetreten haben, dass die schweren Verletzungen entstanden. Anschließend flüchtete er vom Tatort und konnte bis jetzt nicht festgenommen werden.1
Die Polizei Essen hat eine Personenbeschreibung des flüchtigen Tatverdächtigen veröffentlicht. Wer jemanden sieht, der auf diese Beschreibung passt, sollte sofort die Polizei informieren:1
Die Mordkommission der Polizei Essen steht im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft Essen und ermittelt intensiv. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.1
Wenn du Zeuge der Auseinandersetzung warst, Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten hast oder Videos und Fotos der Tat gemacht hast, melde dich bitte bei der Polizei Essen:
Jeder Hinweis kann entscheidend sein – auch wenn er dir vielleicht klein erscheint. Bitte melde dich, wenn du irgendetwas gesehen oder gehört hast!1
Warum wurde eine Mordkommission eingerichtet?
Eine Mordkommission wird immer dann eingesetzt, wenn es Hinweise auf ein versuchtes oder vollendetes Tötungsdelikt gibt. Da der 30-Jährige nach dem Angriff in Lebensgefahr schwebte, ermitteln die Behörden in Essen entsprechend mit einer Mordkommission und in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Essen.1
Wie kann ich Hinweise zur Tat übermitteln?
Du kannst dich telefonisch unter 0201/829-0, per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder über das Online-Hinweisportal unter nrw.hinweisportal.de melden. Fotos und Videos lassen sich direkt im Portal unter dem Ereignis „Essen: Versuchtes Tötungsdelikt Haltestelle ‚Am Freistein'“ hochladen.1
Wo hat die Auseinandersetzung stattgefunden?
Der Angriff ereignete sich am Samstag, 19. September, gegen 16:20 Uhr an der Kreuzung Beisingstraße/Stoppenberger Straße im Essener Nordviertel, auf Höhe der Haltestelle „Am Freistein“.1
Wie wird der flüchtige Tatverdächtige beschrieben?
Der Gesuchte ist etwa 19 Jahre alt, 170–175 cm groß, hat braune kurze Haare und ein südländisches Erscheinungsbild. Zur Tatzeit trug er eine türkise Jacke mit pinker Aufschrift auf dem Rücken und eine weiße Hose.1
Was passiert mit den Fotos und Videos, die ich hochlade?
Die hochgeladenen Dateien gehen direkt an die ermittelnde Mordkommission der Polizei Essen und werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen ausgewertet. Bitte lade ausschließlich Aufnahmen hoch, die du selbst von der Tat oder dem unmittelbaren Umfeld gemacht hast.1
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