Kellerbrand an der Uni Dortmund: Nach Schweiß- und Lötarbeiten brach im Laborkomplex ein Feuer aus. Rund 20 Einsatzkräfte waren eineinhalb Stunden im Einsatz.
Am 7. August 2026 gegen 12:00 Uhr ist es in einem Laborkomplex der Universität Dortmund zu einem Kellerbrand gekommen. Ausgelöst wurde das Feuer offenbar durch Schweiß- bzw. Lötarbeiten. Was danach passierte, ging zum Glück alles ziemlich schnell – und zum Glück blieb niemand ernsthaft verletzt.1
Noch bevor jemand zum Hörer griff, hatte die Brandmeldeanlage im Gebäude bereits reagiert und die Feuerwehr alarmiert. Zeitgleich ging aber auch ein Anruf über den Notruf 112 ein. Weil es sich um ein sensibles Objekt handelte, entschied die Feuerwehr, einen sogenannten Objektalarm auszulösen – das bedeutet: mehr Kräfte, schneller vor Ort.1
Das Personal vor Ort hatte inzwischen schon versucht, den Brand mit Feuerlöschern selbst in den Griff zu bekommen. Diese Löschversuche blieben allerdings erfolglos. Immerhin: Das Gebäude war bereits vollständig geräumt, bevor die Feuerwehr eintraf.1
Den ersteintreffenden Einsatzkräften wurde von den Mitarbeitern direkt ein detailliertes Lagebild übergeben – die Brandmeldeanlage lieferte dazu noch weitere Infos. Klar war: Das Feuer brannte im Untergeschoss in einem Versuchsraum, der vorgelagerte Flur war bereits verraucht.1
Ein Atemschutztrupp brachte die Flammen mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Die eigentliche Herausforderung danach? Die Entrauchung. Da der Brandraum im Untergeschoss lag und keine Fenster hatte, war das alles andere als einfach. Ein weiterer Atemschutztrupp setzte deshalb zwei Hochleistungslüfter innerhalb des Gebäudes ein, um den Rauch rauszubekommen.1
Die zwei Personen, die vor Ankunft der Feuerwehr die Löschmaßnahmen eingeleitet hatten, wurden sicherheitshalber dem Rettungsdienst vorgestellt. Die Untersuchungen blieben ohne Befund – beide konnten anschließend vor Ort bleiben. Puh, nochmal Glück gehabt.1
Aufgrund des begrenzten Schadensereignisses waren am Ende nur die Einsatzkräfte des ersteintreffenden Löschzuges der Feuerwache 8 im Einsatz. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte für etwa eineinhalb Stunden vor Ort. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde das Objekt wieder an den Betreiber übergeben.1
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