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Strom, Rauch und Photovoltaik: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau trainiert den Ernstfall
8. August 2026

Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau hat in Weeze den Ernstfall trainiert: Brände an Photovoltaikanlagen und elektrischen Anlagen standen im Mittelpunkt der…

Wenn die Solarzelle zum Risiko wird

Hitze, Rauch, Nullsicht – und dann noch elektrische Spannung. Klingt nach einem absoluten Worst-Case-Szenario, oder? Genau das haben die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau jetzt trainiert. Auf der Training Base in Weeze haben sie sich einem der anspruchsvollsten Einsatzfälle überhaupt gestellt: Feuer an elektrischen Anlagen. Veranstalter der Fortbildung war die Westenergie AG.1

Was auf dem Trainingsplan stand

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es für die Einsatzkräfte direkt in die Praxis – und die hatte es wirklich in sich. Auf dem Programm standen unter anderem:1

  • Wärme- und Nullsichterfahrung – also das Arbeiten, wenn man buchstäblich nichts sieht
  • Das Erkennen verschiedener Phasen eines Brandverlaufs
  • Der Einsatz der Wärmebildkamera
  • Unterschiedliche Strahlbilder beim Löschangriff
  • Rauchgasphänomene und Innenbrandbekämpfung

Besonders heikel: Brände an Photovoltaikanlagen. Die stehen nämlich auch dann noch unter Spannung, wenn der Strom abgestellt ist – solange Licht drauf fällt. Die Einsatzkräfte übten deshalb gezielt, solche Anlagen zu erkennen, die richtigen Löschmittel auszuwählen und diese sicher einzusetzen.1

Warum solche Trainings so wichtig sind

Gemeindebrandinspektor Klaus Elsmann bringt es auf den Punkt: „Gerade bei elektrischen Gefahren ist es entscheidend, die Situation richtig einzuschätzen und sicher zu handeln. Das Training unter realitätsnahen Bedingungen gibt unseren Einsatzkräften die Möglichkeit, solche Situationen praktisch zu erleben und die richtigen Entscheidungen zu trainieren.“1

Und genau da liegt der Clou: Solche komplexen Einsatzlagen lassen sich im normalen Feuerwehrdienst kaum realitätsnah abbilden. Deshalb setzt die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau bewusst auf Kooperationen mit externen Partnern wie der Westenergie AG. Ziel ist es, die vermittelten Kenntnisse auch in wirklich kniffligen Einsatzszenarien sicher abrufen zu können.1

Ehrenamt auf höchstem Niveau

Was hier deutlich wird: Die Freiwillige Feuerwehr in NRW ist alles andere als ein Hobby-Verein. Die Männer und Frauen investieren ihre Freizeit, um im Ernstfall wirklich vorbereitet zu sein – auch auf Gefahren, die auf den ersten Blick unsichtbar sind. Denn Strom sieht man nicht, man spürt ihn. Und dann ist es oft schon zu spät.1

Respekt an alle Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau – und ein fettes Dankeschön an die Westenergie AG für die Möglichkeit, diese praxisnahe Fortbildung auf die Beine zu stellen. So macht Ausbildung Sinn!

Quellen

  1. FW-KLE: Wenn Strom zur Gefahr wird: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau trainiert den Ernstfall – Presseportal


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