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Bergische Gipfelstürmer: Wuppertaler Studenten erklimmen Europas höchste Berge – per Fahrrad!
10. August 2026

Zwei Wuppertaler Studenten besteigen die höchsten Berge der sieben Alpenländer – komplett ohne Motorhilfe und mit dem Fahrrad zwischen den Gipfeln.

Von Wuppertal auf den Mont Blanc – mit Muskelkraft

Stell dir vor, du stehst nachts um halb eins am Fuß des Mont Blanc und weißt: Heute geht’s auf 4.805 Meter – den höchsten Berg der Alpen. Genau das haben die Wuppertaler Studenten Henri Wagner und Nino Schneyer gemacht. Und als ob das nicht schon verrückt genug wäre, haben sie die Strecken zwischen den Gipfeln auch noch mit dem Fahrrad zurückgelegt. Klingt nach Wahnsinn? Willkommen beim „Project Green 7″!1

Seven Summits – by fair means

Das Ziel der beiden war klar definiert: die jeweils höchsten Berge der sieben Alpenländer besteigen – und das „by fair means“, also mit so wenig technischen Hilfsmitteln wie möglich. Kein Helikopter, kein Shuttlebus, keine Seilbahn. Nur Beine, Ausdauer und jede Menge Durchhaltevermögen.1

Henri Wagner bringt es selbst auf den Punkt:

„Wir wollten den Bergen auf ehrliche Weise begegnen und jeden Höhenmeter mit eigener Muskelkraft bewältigen.“

Und das haben sie mehr als durchgezogen. Insgesamt 1.270 Fahrradkilometer legten die beiden auf ihrer vierwöchigen Tour zurück – von Gipfel zu Gipfel, über Alpenpässe und durch verschiedene Länder.1

Der Mont Blanc war erst der Anfang

Der Aufstieg auf den Mont Blanc war laut Quelle einer der dramatischsten Momente der gesamten Tour. Mitten in der Nacht, Gletscherspalten überall, und die Konzentration muss zu 100 Prozent stimmen. Zwei Bergsteiger gaben auf dem Weg nach oben auf und kehrten um. Henri und Nino aber? Die machten weiter. Sieben Stunden später standen sie erschöpft und glücklich auf dem Gipfel.1

Danach folgte direkt der nächste Hammer: 3.000 Höhenmeter bergab, dann mit dem Fahrrad über den San-Bernardino-Pass in Richtung Schweiz und weiter zur Dufourspitze – dem höchsten Berg der Schweiz. Pause? Fehlanzeige. Ihr Motto: Immer weiter.1

Von der Zugspitze bis zum Triglav

Die Tour führte die bergischen Gipfelstürmer durch mehrere Alpenländer. Dabei war nicht jeder Gipfel ein spektakuläres Abenteuer – und genau das machte die Reise so besonders. Der Vorder Grauspitz in Liechtenstein zum Beispiel beeindruckte mit beeindruckender Stille, die Zugspitze empfing sie verregnet, und am Großglockner wartete eine echte Gipfelschlange.1

Nino bringt das Gefühl hinter der Tour gut auf den Punkt: „Es sind die stillen Momente auf den Gipfeln, aber auch schöne Radetappen, die uns immer wieder motiviert haben.“ Nach vier Wochen und sechs Gipfeln wartete noch der krönende Abschluss: der Triglav in Slowenien – 2.864 Meter und der höchste Berg des Landes.1

„Project Green 7″ – jetzt auch als Film

Weil Nino Schneyer Medientechnik studiert, hat er die gesamte Tour mit der Kamera begleitet und daraus den Film „Project Green 7″ geschnitten. Den zeigen die beiden jetzt auf einschlägigen Festivals – und es klingt ganz danach, als wäre das erst der Anfang einer langen Reihe von Bergabenteuern.1

Übrigens: Henri Wagner ist der Sohn von WDR-Kameramann Frank Lange – und der soll laut Bericht besonders stolz auf seinen Sohn sein. Wer kann es ihm verdenken?1

Fazit: Respekt, Gipfelstürmer!

Was Henri Wagner und Nino Schneyer hier abgeliefert haben, ist mehr als nur ein cooles Reiseabenteuer. Es ist ein Statement dafür, dass man die Natur mit Respekt und echtem Einsatz erleben kann – ohne Schnickschnack, ohne Abkürzungen. Einfach Mensch gegen Berg, Fahrrad gegen Alpenpass. Wenn das kein Ansporn ist, seinen nächsten Urlaub etwas abenteuerlicher zu planen, was dann?

Quellen

  1. Tagesschau / WDR: Wuppertaler steigen auf Europas höchste Berge


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