Bei Recklinghausen hat die Polizei auf der L 511 geblitzt: 12 Temposünder, ein Fahrer mit 121 km/h und happige Strafen.
Wer am vergangenen Donnerstag, dem 6. August, auf der Landstraße 511 bei Recklinghausen in Richtung Oer-Erkenschwick unterwegs war, musste besonders aufpassen: Polizisten der Autobahnpolizeiwache Recklinghausen haben dort im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „Roadpol Speed“ Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Und die Ergebnisse sprechen für sich.1
Zwischen 10:00 Uhr und 11:40 Uhr wurden insgesamt zwölf Fahrzeuge gemessen, die nach Toleranzabzug mindestens 16 km/h zu schnell unterwegs waren. Alle zwölf erwartet eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Sieben von ihnen müssen außerdem mit Punkten in Flensburg rechnen – das wird so schnell niemand vergessen.1
Besonders krass: Auf der Strecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Eine Person wurde vor Toleranzabzug mit satten 121 km/h geblitzt – also mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Was das bedeutet? Ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 480 Euro. Und weil die Überschreitung so extrem war, könnte das Bußgeld laut Polizei sogar verdoppelt werden.1
Aber auch der zweite besonders auffällige Fall hat es in sich: Ein beladener Sattelzug war mit 89 km/h unterwegs – also ebenfalls deutlich zu schnell. Der Fahrer kassiert dafür einen Punkt in Flensburg.1
Die Kontrolle brachte noch weitere Ergebnisse ans Licht: Zwei Personen hatten ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt, und bei drei Fahrzeugen wurden Verstöße gegen die Ladungssicherungsvorschriften festgestellt. Kurz gesagt – da war einiges im Argen.1
Übrigens ist die L 511 kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Temposünder geht. Bereits Ende Juni hatten Polizisten dort Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt – und damals waren innerhalb einer einzigen Stunde 16 Personen zu schnell unterwegs gewesen. Die aktuelle Aktion ist also keine Überraschung, sondern eine konsequente Fortsetzung.1
Die Polizei macht es in ihrer Pressemitteilung noch einmal deutlich: Geschwindigkeit ist und bleibt eine der Hauptunfallursachen. Das klingt vielleicht nach einer Floskel, aber die Zahlen von der L 511 zeigen, wie real das Problem ist. Wer mit 121 km/h durch eine 60er-Zone brettern, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern alle anderen Verkehrsteilnehmenden auf der Straße.1
Also, Leute: Fuß vom Gas, Gurt anlegen und die Ladung richtig sichern. Nicht nur wegen der Strafe – sondern weil es schlicht die richtige Entscheidung ist. Bleibt sicher auf NRWs Straßen!
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