Die Weltkriegsbombe im Rhein bei Bornheim-Hersel ist erfolgreich gesprengt worden. Alle Sperrungen wurden aufgehoben, rund 500 Anwohner dürfen zurück nach…
Gute Nachrichten aus Bornheim-Hersel: Die Weltkriegsbombe, die am 26. September 2026 im Rhein entdeckt worden war, ist erfolgreich gesprengt worden. Alle Sperrungen konnten inzwischen aufgehoben werden – die rund 500 betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner dürfen wieder nach Hause.1
Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet hatten, war der 250 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg von einem Angler im Rhein entdeckt worden. Teile der Ruhrstraße, Oderstraße, Bayerstraße sowie Hausbote in der Nähe mussten evakuiert werden. Die Rheinhalle in Hersel diente als Anlaufstelle für alle Betroffenen.2
Bevor die Bombe gesprengt werden konnte, musste sie zunächst mit einem Bagger aus dem Rhein geborgen und an Land gebracht werden. Bei dem Blindgänger handelte es sich um einen deutschen Blindgänger mit zwei Zündern – kein einfacher Fall also.1
Im Bereich Auenweg wurde anschließend eine Sprenggrube ausgehoben und mit Sand abgedeckt. Das klingt nach Hightech, ist aber ein bewährtes Verfahren: Der Sand dämpft die Kräfte, die bei der Detonation entstehen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst führte die kontrollierte Sprengung dann erfolgreich durch.1
Gleichzeitig war auch der Rhein in dem betroffenen Bereich gesperrt – auch diese Sperrung ist jetzt Geschichte.1
Der Einsatz war alles andere als ein Ein-Mann-Job. Insgesamt rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort – darunter die Freiwillige Feuerwehr Bornheim, das Ordnungsamt der Stadt Bornheim und die Polizei. Zusätzlich packten der Kampfmittelbeseitigungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, die Wasserschutzpolizei sowie Kräfte des Ordnungsamtes der Gemeinde Alfter mit an.1
Ein echtes Team also – und der Einsatz hat sich gelohnt. Die Freiwillige Feuerwehr Bornheim und die Stadt Bornheim bedankten sich ausdrücklich bei allen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während des Einsatzes.1
Der Einsatz ist abgeschlossen, die Gefahr gebannt. Wer heute Abend noch angespannt war, kann jetzt durchatmen – Hersel ist wieder sicher. Solche Funde erinnern uns daran, dass die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs noch immer im Boden – und offenbar auch im Rhein – schlummern können. Gut, dass Profis wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst genau für solche Momente ausgebildet sind.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!