Waldbrand bei Swisttal ist gelöscht: 150 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer auf 5.000 Quadratmetern – alle Infos zum Einsatz im Rhein-Sieg-Kreis.
Gute Nachrichten aus dem Rhein-Sieg-Kreis: Der Waldbrand bei Swisttal ist gelöscht! Nach einem nervenaufreibenden Einsatz haben rund 150 Feuerwehrleute und ein Hubschrauber das Feuer erfolgreich bekämpft. Nur noch vereinzelte Glutnester wurden mit Wärmebildkameras entdeckt – die Einsatzkräfte hielten bis in die frühen Morgenstunden eine Brandwache. Einzelne Bäume werden aktuell noch mit Forstmaschinen gefällt.1
Was zunächst als überschaubarer Brand im Unterholz begann, entwickelte sich durch starken Wind zu einem massiven Flächenbrand. Laut Feuerwehr brannte es auf einer Fläche von schätzungsweise 5.000 Quadratmetern – das ist eine ganz andere Dimension als der Böschungsbrand in Zülpich-Langendorf, über den wir erst kürzlich berichtet hatten, bei dem ein 150 Quadratmeter großes Waldstück betroffen war.2
Das Feuer hatte sich am Mittag in einem Waldgebiet von Swisttal Richtung Rheinbach und Alfter ausgebreitet. Erst brannte Unterholz auf einem Feld, dann ging das Feuer auf den Wald über. Karsten Windolph von der Swisttaler Feuerwehr erklärte, dass es sich dabei um einen sogenannten Bodenbrand handelte – also vor allem Gestrüpp und Unterholz standen in Flammen.1
Gegen 13:30 Uhr rückten die ersten Einsatzkräfte aus. Neben dem Rhein-Sieg-Kreis halfen auch Löschzüge aus Euskirchen und Weilerswist mit – ein echter Teameffort! Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt, musste aber zum Glück nicht ins Krankenhaus.1
Durch den Brand kam es in Teilen des Rhein-Sieg-Kreises zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Die Feuerwehr hatte deshalb die Warn-App NINA ausgelöst und Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten. Diese Warnung wurde noch am Abend wieder aufgehoben.1
Sowohl beim aktuellen Waldbrand in Swisttal als auch beim Brand in Zülpich-Langendorf Anfang August ist die Ursache noch nicht geklärt.12 Die heißen Sommermonate erhöhen die Waldbrandgefahr generell – ein Grund mehr, in der Natur besonders vorsichtig zu sein und offenes Feuer oder Zigaretten niemals achtlos wegzuwerfen.
Der Einsatz in Swisttal zeigt, wie schnell aus einem kleinen Feuer ein riesiger Brand werden kann – und wie wichtig gut ausgebildete Feuerwehrleute sind. Hut ab vor den rund 150 Einsatzkräften, die hier wirklich alles gegeben haben! Bleibt in der Natur bitte vorsichtig und meldet verdächtige Beobachtungen immer sofort bei den Behörden.1
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