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Blitzmarathon im Märkischen Kreis: Polizei erwischt viele Raser in Lüdenscheid, Neuenrade und Iserlohn
13. August 2026

Die Polizei im Märkischen Kreis hat an sechs Messstellen in Lüdenscheid, Neuenrade und Iserlohn geblitzt – mit erschreckenden Ergebnissen für viele Fahrer.

Gas raus – die Polizei misst!

Wer am Mittwoch im Märkischen Kreis unterwegs war, sollte besser einen kühlen Fuß behalten haben. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat an gleich sechs Messstellen in Lüdenscheid, Neuenrade und Iserlohn Radarmessungen durchgeführt – und dabei jede Menge Raser erwischt.1

Was in Lüdenscheid los war

In Lüdenscheid war der Radarwagen gleich an zwei Stellen im Einsatz. Am Honseler Bruch wurde zwischen 12.20 und 15.05 Uhr gemessen: Von 281 erfassten Fahrzeugen waren 28 zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter? Mal eben 50 km/h in einer 30er-Zone – also satte 20 km/h drüber.1

Anschließend ging’s an die Lennestraße, wo von 15.25 bis 17.50 Uhr insgesamt 1.163 Fahrzeuge erfasst wurden. 37 davon zu schnell. Und dann war da noch ein Pkw mit MK-Kennzeichen, der in der 50er-Zone mit 80 km/h unterwegs war. Das gibt ordentlich Ärger.1

Neuenrade: Drostenfeld unter Beobachtung

In Neuenrade kontrollierten Beamte von 8.15 bis 12.30 Uhr auf dem Drostenfeld mittels ESO-Technik. Von 378 gemessenen Fahrzeugen waren 42 zu schnell. Das Ergebnis: 37 Verwarngelder und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Trauriger Spitzenreiter war auch hier ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen – mit 78 km/h innerorts statt erlaubter 50 km/h.1

Iserlohn: Gleich drei Messstellen

In Iserlohn hatte die Polizei besonders viel zu tun – drei Messstellen, ein Tag. Hier die Übersicht:

  • Caller Weg (11.50–13.15 Uhr): 85 Fahrzeuge passiert, sechs Verwarngelder, zwei Anzeigen. Höchstwert: 54 km/h in der 30er-Zone.
  • Echelnteichweg (14.30–16.35 Uhr): 155 Fahrzeuge kontrolliert, 16 Verwarngelder. Ein Pkw aus Hamm fiel mit 47 km/h in der 30er-Zone als Tagesschnellster auf – keine Anzeigen oder Fahrverbote hier.
  • Leckingser Straße (17.10–18.15 Uhr): 101 Fahrzeuge, sechs zu schnell, alle mit Verwarngeld. Höchstwert: 44 km/h in der 30er-Zone.

Insgesamt also ein langer Tag für die Beamten – und für etliche Fahrer ein teurer Mittwoch.1

Warum das alles wichtig ist

Die Polizei macht keinen Hehl daraus, warum sie so konsequent kontrolliert: Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Wer zu schnell fährt, gefährdet sich selbst und andere – das gilt auf der Landstraße genauso wie in der 30er-Zone ums Eck. Die Kontrollen sollen konsequent fortgesetzt werden, betont die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.1

Also: Augen auf den Tacho und lieber mal einen Gang rausnehmen. Der nächste Radarwagen steht vielleicht schon um die Ecke – und der Märkische Kreis hat bewiesen, dass die Polizei dabei nicht zimperlich ist.

Quellen

  1. POL-MK: Radarmessungen der Polizei – Presseportal


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