Wohnungsbrand in Schwelm: Feuerwehr rettet Mutter, zwei Kinder und ein Kaninchen aus brennender Dachgeschosswohnung.
Das ging heute richtig schnell los: Um 12:18 Uhr wurde die Feuerwehr Schwelm zu einem Feuer in die Oelkinghauser Straße gerufen. Gemeldet war ein Wohnungsbrand mit mehrfacher Menschenrettung – und bei diesem Stichwort gibt’s kein Zögern. Vollalarm für alle drei Löschzüge der Feuerwehr Schwelm.1
Schon während die Einsatzkräfte unterwegs waren, konnten sie dichten Rauch sehen. An der Einsatzstelle angekommen, zeigte sich dann das ganze Ausmaß: Aus einer Dachgeschosswohnung stieg starke Rauchentwicklung auf, und auf der Rückseite des Gebäudes schlugen die Flammen bereits aus einer Dachgaube heraus.1
Zum Glück hatten zu diesem Zeitpunkt schon alle Personen das Gebäude verlassen können – darunter die Bewohnerin und ihre beiden Kinder.1
Die Feuerwehr startete direkt mit der Brandbekämpfung: Zwei C-Rohre kamen zum Einsatz, um das Feuer zunächst von außen herunterzukühlen. Danach ging’s für Trupps unter Atemschutz weiter ins Gebäude, um die Flammen endgültig zu löschen.1
Die Bewohnerin und ihre zwei Kinder wurden zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht – glücklicherweise kamen sie nur mit leichten Verletzungen davon. Und weil bei so einem Einsatz auch die kleinen Bewohner nicht vergessen werden: Die Feuerwehr rettete zudem ein Kaninchen aus einem der Zimmer.1
Die Wohnung selbst wurde bei dem Brand komplett zerstört. Weil sich das Feuer teilweise schon durch die Decke bis auf den Dachboden ausgebreitet hatte, waren danach noch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig – dafür musste sogar das Dach geöffnet werden. Bei diesen Arbeiten wurde leider auch ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht, konnte diese aber noch am selben Abend wieder verlassen.1
Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz dann beendet, nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte und 9 Fahrzeuge der Feuerwehr Schwelm vor Ort im Einsatz – alle drei Löschzüge, der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung.1
Unterstützung kam zudem von einer weiteren Drehleiter aus Ennepetal, Mitarbeitern der Kreisfeuerwehrzentrale, dem leitenden Notarzt sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Ein Einsatz, der zeigt, wie wichtig ein gut aufgestelltes Team im Ernstfall ist – und wie glimpflich sowas trotz eines kompletten Wohnungsverlusts noch ausgehen kann.1
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