Ein Känguru sorgte am 13. August 2026 in Herzogenrath für einen kuriosen Polizeieinsatz. Wie die Polizei Aachen den tierischen Ausreißer einfing, liest du hier.
Hand aufs Herz: Was erwartest du, wenn du morgens die Nachrichten checkst? Stau auf der A4? Vielleicht Baustellen-Chaos? Sicher nicht ein flüchtiges Känguru in Herzogenrath. Aber genau das ist am Donnerstagmorgen, dem 13. August 2026, passiert – und die Polizei Aachen hatte damit einen der wohl ungewöhnlichsten Einsätze des Jahres.1
Alles begann gegen 7 Uhr morgens, als ein Mann versuchte, ein kleines Känguru einzufangen – und dabei kläglich scheiterte. Anderthalb Stunden lang lieferte er sich ein Duell mit dem kleinen Ausreißer, bevor er um 8:30 Uhr schließlich die Polizei-Leitstelle anrief.1 Denn das Tier hatte klare Pläne: hüpfen, und zwar Richtung Geilenkirchener Straße. Kein Stress, kein Zeitdruck – einfach ein entspannter Morgenspaziergang auf vier Pfoten.
Ein Streifenteam der Polizei Aachen nahm daraufhin die Verfolgung auf. Zwischenzeitlich machte es sich das Känguru in einem Busch im Bereich der Comeniusstraße gemütlich – fast so, als wollte es sagen: „Ich bin jetzt kurz offline, bitte nicht stören.“1
Die Einsatzkräfte bewiesen Geduld – und die zahlte sich aus. Mit einem Netz konnte das Tier schließlich sicher eingefangen werden. Nach rund einer Stunde Polizeieinsatz war der tierische Ausflug offiziell beendet.1 Und das Beste: Verletzt wurde dabei weder Mensch noch Tier. Das Känguru wurde anschließend in die Obhut des zuständigen Ordnungsamtes übergeben und von einem Tierarzt untersucht.
Woher der kleine Hüpfer ursprünglich stammt? Das ist laut Polizei Aachen bislang noch unklar.1 Große Sprünge waren dem erschöpften Tier nach dem Abenteuer jedenfalls nicht mehr drin – verständlich nach so einem anstrengenden Vormittag.
Ehrlich gesagt: Genau für solche Momente ist NRW einfach unschlagbar. Hier passiert immer was – manchmal wild, manchmal kurios, manchmal einfach zum Schmunzeln. Ein Känguru, das sich in Herzogenrath durch die Straßen bounct, ist dabei eigentlich noch harmlos. Aber es zeigt mal wieder, wie schnell ein ganz normaler Dienstagmorgen – oder in diesem Fall Donnerstag – zum echten Highlight werden kann.1
Falls du also das nächste Mal morgens auf dem Weg zur Arbeit ein ungewöhnliches Tier siehst: Ruf lieber direkt die Polizei an. Anderthalb Stunden Känguru-Ketchup ist anstrengend – das wissen wir jetzt.
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