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Quishing: So schützt du dich vor Betrug mit QR-Codes
14. August 2026

Quishing ist eine fiese Betrugsmasche mit QR-Codes – auch in Bielefeld wurde eine Frau fast Opfer. Wie du dich schützt, erfährst du hier.

Vorsicht beim QR-Code-Scannen – das steckt hinter Quishing

Hand aufs Herz: Wer scannt nicht ganz automatisch QR-Codes, wenn sie einem irgendwo begegnen? Genau das wissen Betrüger – und nutzen es eiskalt aus. Die Masche heißt Quishing und ist eine Kombination aus „QR-Code“ und „Phishing“. Die Polizei Bielefeld warnt aktuell vor dieser Betrugsform, nachdem es am 12. August 2026 im Bielefelder Stadtgebiet zu einem konkreten Vorfall gekommen ist.1

Was ist eigentlich passiert?

Eine Bielefelderin wollte über ein Online-Verkaufsportal Schuhe verkaufen. Eine vermeintliche Kaufinteressentin meldete sich über den Chat der App – und schickte ihr einen QR-Code. Der angebliche Grund: für die Überweisung des Kaufpreises. Als die Verkäuferin den Code scannte, wurde sie auf eine Seite weitergeleitet, auf der sie ihre Bankdaten eingeben sollte.1

Zum Glück wurde ihr die Sache schnell suspekt. Sie brach den Vorgang ab, ließ ihr Konto sofort bei der Bank sperren und erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Ein echter Warnschuss – und ein Beispiel, das leider vielen passieren kann.1

Wie funktioniert die Quishing-Masche genau?

Das Prinzip klingt simpel, ist aber erschreckend effektiv:

  • Du bekommst einen QR-Code zugeschickt – per Chat, E-Mail oder sogar als aufgeklebten Zettel an öffentlichen Orten.
  • Du scannst den Code und landest auf einer gefälschten Webseite, die der echten täuschend ähnlich sieht.
  • Du gibst dort deine persönlichen Daten ein – zum Beispiel deine Bankdaten.
  • Die Betrüger nutzen diese Infos, um an dein Geld zu kommen.1

So schützt du dich vor QR-Code-Betrug

Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Tricks kannst du dich effektiv schützen. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du dir merken solltest:

  • Sei skeptisch bei unerwarteten QR-Codes – besonders wenn du sie von unbekannten Personen in Chats bekommst.
  • Prüfe die URL nach dem Scannen, bevor du irgendetwas eingibst. Stimmt die Adresse wirklich mit der echten Seite überein?
  • Gib niemals Bankdaten ein, die über einen QR-Code abgefragt werden – kein seriöser Verkaufsvorgang läuft so ab.
  • Im Zweifel: Finger weg. Wenn dir etwas komisch vorkommt, brich den Vorgang sofort ab.
  • Konto sperren lassen, falls du doch Daten eingegeben hast – und danach direkt Anzeige erstatten.1

Was tun, wenn es doch passiert ist?

Falls du auf eine Quishing-Masche hereingefallen bist, gilt: Keine Panik, aber schnell handeln. Ruf sofort deine Bank an und lass dein Konto sperren. Erstattet danach Anzeige bei der Polizei – so wie es die Bielefelderin in diesem Fall vorbildlich getan hat. Die Polizei Bielefeld ist unter der Nummer 0521/545-0 erreichbar.1

Fazit: Augen auf beim QR-Code-Scannen

QR-Codes sind praktisch – keine Frage. Aber sie können auch zur Falle werden, wenn Betrüger sie missbrauchen. Das Bielefelder Beispiel zeigt: Quishing kann jeden treffen, der online kauft oder verkauft. Bleib also wachsam, hör auf dein Bauchgefühl und teile diesen Beitrag gerne mit Freunden und Familie – denn Aufklärung ist der beste Schutz!

Quellen

  1. POL-BI: Warnung vor „Quishing“ – Betrug mit QR-Codes – Presseportal / Polizei Bielefeld


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