Waldbrand in Sonsbeck-Labbeck: Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe rückte in der Nacht zum 15. August mit neun Einsatzkräften aus – ein historischer Ersteinsatz…
Am 14. August 2026 um 18:59 Uhr ging der Alarm los – und die Freiwillige Feuerwehr Hünxe war sofort zur Stelle. Die Löschzüge 1 und 2 der rechtsrheinischen Kreisbereitschaft des Kreises Wesel wurden mit dem Einsatzstichwort „Waldbrand“ zur Marienbaumer Straße in Sonsbeck-Labbeck alarmiert.1 Was folgte, war ein langer, kräftezehrender Einsatz durch die ganze Nacht – und ein echter Beweis dafür, wie gut organisierte Zusammenarbeit im Ernstfall funktioniert.
Die Einsatzkräfte aus Hünxe unterstützten vor Ort bei der Brandbekämpfung und den Nachlöscharbeiten im betroffenen Waldstück. Dabei übernahmen sie auch die Führung eines Einsatzabschnittes – keine Kleinigkeit. In diesem Abschnitt waren neben den Feuerwehrkräften auch das Deutsche Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz.1 Drei Organisationen, ein Ziel: den Brand unter Kontrolle bringen.
Um 3 Uhr nachts wurden die Kräfte der beiden Löschzüge dann durch weitere Mitglieder der jeweiligen Kommunen abgelöst – damit die Einsatzkräfte nicht vollständig erschöpft sind. Am Samstagmorgen gegen 8 Uhr konnten die Hünxer Kameradinnen und Kameraden den Einsatz schließlich beenden und an ihre Standorte zurückkehren.1 Ein langer Einsatz von fast 13 Stunden – Respekt!
Vielleicht fragst du dich: Was ist eigentlich diese Kreisbereitschaft? Ganz einfach erklärt: Es handelt sich um ein vorgeplantes Konzept der kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Kreises Wesel. Einsatzleitungen können dabei bis zu zwei Löschzüge zur Unterstützung an der Einsatzstelle anfordern.1
Die Löschzüge werden mit festgelegten Positionen und Fahrzeugen von den Feuerwehren der gegenüberliegenden Rheinseite besetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe stellt in den alarmierten Löschzügen einen Einsatzleitwagen (ELW) und ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) – mit insgesamt neun Einsatzkräften.1
Was diesen Einsatz noch besonderer macht: Es war die allererste Alarmierung für die Kreisbereitschaften seit ihrer Aktivierung am 1. Juni 2026.1 Heißt also: Die neue Struktur wurde direkt ins kalte Wasser geworfen – und hat funktioniert. Chapeau an alle Beteiligten!
Solche Einsätze zeigen, wie wichtig gut organisierte und vernetzte Feuerwehrstrukturen in NRW sind. Die Freiwilligen leisten hier ehrenamtlich unglaubliche Arbeit – oft mitten in der Nacht und unter schwierigen Bedingungen. Dafür verdienen sie unseren vollen Respekt und Dank.
Weitere Details zum Einsatz findest du direkt im Newsroom der Feuerwehr Sonsbeck auf Presseportal.1
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